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Emeritus Prof. Hanswille an Bau der „Hochmoselbrücke“ beteiligt

Dr. Ing. Gerhard Hanswille, bis 2017 Professor für Stahlbau und Verbundkonstruktionen an der Bergischen Universität Wuppertal, ist zuständiger Prüfingenieur für den Bau der „Hochmoselbrücke“, der zweithöchsten Brücke Deutschlands. Das 1,7 Kilometer lange und bis zu 160 Meter hohe Bauwerk zwischen Ürzig und Rachtig verbindet bald die Eifel mit dem Hunsrück.

Prof. Hanswille betreut das Projekt bereits seit 2011 mit Prüfingenieur- und Beraterleistungen für die Gesamtbaumaßnahme. Der Rohbau konnte Ende August fertiggestellt werden. Das mehrjährige Bauprojekt wird voraussichtlich 2019 mit dem Neu- und Ausbau der B50 eine direkte Straßenverbindung zwischen den Benelux-Staaten und dem Rhein-Main Gebiet schaffen. Auftraggeber ist der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz. Für den Verkehr freigegeben werden soll die Brücke Mitte 2019.

Gerhard Hanswille war seit 1993 im Lehr- und Forschungsgebiet an der Bergischen Uni tätig. 1998 gründete er in Wuppertal das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau, dessen geschäftsführender Direktor er bis heute ist. Seit 2000 ist er ebenfalls Mitglied des Deutschen Ausschusses für Stahlbau und wurde 2002 in die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen.