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Social Entrepreneurship: Wuppertaler Studierende unterstützen Organisation in Südafrika

Auf Seminarexkursion in Südafrika: Im Rahmen der Veranstaltung „Social Entrepreneurship in South Africa“ waren Anfang September 24 Studierende der Bergischen Universität in Kapstadt und unterstützten vor Ort die Arbeit der Nichtregierungsorganisation Etafeni. Angeboten wurde die Veranstaltung für Masterstudierende des Lehrstuhls für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung sowie des UNESCO-Lehrstuhls für Entrepreneurship und interkulturelles Management unter der Leitung von Prof. Dr. Christine Volkmann.

Drei Wochen verbrachten die Studierenden betreut von Kurskoordinatorin Dr. Kathrin Bischoff im Stadtteil Nyanga. Mit fünf verschiedenen Projektgruppen zu den Themen Kinder, Frauen, Gesundheit, Landwirtschaft und Geschäftsführung unterstützten sie die Arbeit von Etafeni. Ziel war es, die Organisation kennen zu lernen und in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort einen effizienten Projektplan zu erstellen, sodass die Projekte dauerhaft selbsttragend sind.

Zu den fünf Projekten, bei denen die Studierenden aus Wuppertal aktiv mitgewirkt haben, gehört beispielsweise der Aufbau von Beschäftigungsperspektiven für mit HIV infizierte Mütter. Dabei werden die Frauen psychologisch betreut und erlernen handwerkliche Tätigkeiten wie Nähen und Perlenknüpfen. Langfristig sollen sie durch den Verkauf der handgefertigten Produkte selbstständig für sich sorgen können. Die Wuppertaler Projektgruppe hat dafür eine entsprechende Marketing- und Verkaufsstrategie erarbeitet. "Für uns ist das Projekt sehr spannend, da wir hier unser gesamtes Business-Wissen anwenden und einen Mehrwert für ein soziales Projekt schaffen können", erklärt Studentin Karina Reif.

In einem weiteren Projekt fährt ein Team von Gesundheitsbotschafterinnen direkt zu den Stadtbewohnern und führt verschiedene Gesundheitstests durch. Erkrankte Menschen werden beraten und bekommen Hilfe bei der Nachsorge. Das Projektteam aus Wuppertal hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gehälter der Botschafterinnen zu sichern. Mit einer Crowdfunding-Kampagne soll dies kurzfristig für die nächsten drei Monate erreicht werden. Danach soll ein langfristiger Businessplan erstellt werden, damit das Projekt nicht mehr auf Spenden angewiesen ist.

Nyanga gehört zu den ältesten Townships in Kapstadt. Arbeitslosigkeit und eine hohe Rate von Menschen mit HIV-Infizierung zählen zu den größten Herausforderungen. Hier setzt die Arbeit von Etafeni an, die das Leben der Menschen in den Townships von Kapstadt nachhaltig verbessern möchte.

Weitere Informationen im Blog zum Projekt sowie unter www.unesco-chair.uni-wuppertal.de und www.etafeni.org.

Kontakt:
Dr. Kathrin Bischoff
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Schumpeter School of Business and Economics
Telefon 0202/439-2475
E-Mail bischoff{at}uni-wuppertal.de