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10. VDSI-Forum NRW: „Wandel der Arbeitsbedingungen – Auf dem Weg zur Sicherheitsingenieur*in 4.0?“

Mit Themen wie Arbeitsschutzmanagement, Präventionskultur und Inklusion setzten sich Anfang September mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen VDSI-Forum NRW auf dem Campus Freudenberg auseinander. Veranstalter des Forums waren die fünf VDSI-Regionen Bergisches Land, Düsseldorf, Köln, Ruhr-Niederrhein und Westfalen, das Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht der Bergischen Universität sowie das Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) in Wuppertal.

Unter dem Titel „Das Arbeitssicherheitsgesetz: ‚Mit 45 Jahren ist noch lange nicht Schluss?‘“ spannte Dipl.-Ing. Christof Barth (Gesellschaft für Systemforschung und Konzeptentwicklung mbH, Köln) in seinem Eröffnungsvortrag den historischen Bogen von der Entstehung des „Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (ASIG) bis hin zu den aktuellen Debatten um die Weiterentwicklung sicherheitstechnischer und betriebsärztlicher Betreuung. Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Arbeitsschutzmanagement“ gab Dr. Michael Bretschneider-Hagemes (Kommission Arbeitsschutz und Normung, St. Augustin) einen Überblick zum Entstehungsprozess der in diesem Jahr veröffentlichten Norm „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“. Dipl.-Ing. Lena Weller (Berufsgenossenschaft Holz und Metall) hielt anschließend einen Vortrag zum Thema „Arbeitsschutzmanagement: Ein Instrument der Prävention“.

Der zweite Themenkomplex fokussierte die Möglichkeiten und Grenzen, die eine Präventionskultur für die Förderung einer menschengerechten Arbeitsgestaltung bieten kann. Die beiden Präsentationen von Gregor Doepke (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Berlin) und Marc Rockhoff (Berufsgenossenschaft Holz und Metall, Dortmund) veranschaulichten die Inhalte, Ziele und Nutzungsoptionen von „kommmitmensch“, der aktuellen Präventionskampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Auch der Input von Benjamin Heisel (Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V., Wuppertal) zum dritten Themenkomplex „Inklusion“ beschäftigte sich mit der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen – diesmal aus der Perspektive einer inklusiven Gestaltung von Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderung.

Zwischen den Vorträgen setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von Plenardiskussionen mit den Chancen und Grenzen eines sich wandelnden Arbeitsschutzes auseinander, der sich mit alten und neuen Fragen der Arbeitswelt konfrontiert sieht.

Weitere Informationen unter www.suqr.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Prof. Dr. Ralf Pieper
Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik
Telefon 0202/439-2126
E-Mail rpieper@uni-wuppertal.de