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Internationaler Index zur Bewertung der Gleichstellungsarbeit:
Sehr gute Ergebnisse für die Bergische Universität Wuppertal

Ausgezeichnete Unterstützungsangebote und ein frauenfreundliches Arbeitsumfeld: Bei der letzten Selbstevaluation durch den von der japanischen Partneruniversität Ochanomizu in Tokio entwickelten Ochadai-Index erzielte die Bergische Universität Wuppertal mit 85 von 100 Punkten hervorragende Ergebnisse.

Mit dem „Ochadai-Index“ hat die Ochanomizu University in Tokio, seit 2002 Partneruni der Bergischen Universität Wuppertal, eine Checkliste für Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Schaffung eines besseren Arbeitsumfeldes für Frauen entwickelt. „Der Index kommt als Selbstbewertungsinstrument zum Einsatz und ermöglicht es, Prozesse, Strukturen und einzelne Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und die eigenen Stärken und Schwächen zu reflektieren“, erklärt Gleichstellungsbeauftragte Dr. Christel Hornstein.

Die Ochanomizu-Universität gehört zu den angesehensten Frauenuniversitäten Japans und nimmt seit vielen Jahren eine Vorreiterrolle in der Gleichstellung ein. Das 2006 initiierte COSMOS-Projekt (Career Opportunity Support Model from Ochanomizu Scientists) hat ein System etabliert, mit dem Wissenschaftlerinnen effizient unterstützt werden können. Im Rahmen dieses Projektes wurde der „Ochadai-Index“ zur Erfassung der aktuellen Arbeitsbedingungen von Frauen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickelt. Die 50 Items umfassende Checkliste beinhaltet Faktoren und Techniken der Organisationsentwicklung, die geeignet sind, eine bessere Arbeitsumgebung für Frauen zu schaffen. Mittels Selbstevaluation können Einrichtungen ihre Organisations- und Förderungsstrukturen unter Einbezug vielfältiger Gleichstellungsaspekte überprüfen.

Die detaillierten Ergebnisse der Selbstevaluation der Bergischen Universität sind hier zu finden.