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Zwei Jahre Eberhard-Robke-Fonds:
Wuppertaler Unternehmer unterstützt Forschungsnachwuchs aus der Wirtschaftswissenschaft

Dem wissenschaftlichen Nachwuchs bereits in einer frühen Karrierephase Forschungsaufenthalte an ausländischen Universitäten sowie die Teilnahme an internationalen Konferenzen und Tagungen ermöglichen – so lautet die Zielsetzung von Eberhard Robke. Der Wuppertaler Unternehmer und Mäzen hat deshalb 2016 den gleichnamigen Fonds ins Leben gerufen. Jährlich stellt er der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft – Schumpeter School of Business and Economics 30.000 Euro zur Förderung international aktiver Forscherinnen und Forscher zur Verfügung. Besonderen Wert legt er auf den persönlichen Austausch mit den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. Deshalb war er zu Beginn des Wintersemesters zu Gast an der Bergischen Universität – und zwar zu Gesprächen mit den aktuell geförderten Promovierenden und Post-Docs, der Fakultätsleitung und der Auswahl-Jury.

„Der Robke-Fonds schafft hervorragende Möglichkeiten für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs, mit der internationalen Forschungs-Community in Kontakt zu treten und sich ein eigenes internationales Netzwerk aufzubauen“, sagte Prof. Dr. Nils Crasselt, Dekan der Schumpeter School, am Rande des Zusammentreffens. „So wurden im vergangenen Jahr neben verschiedenen Konferenz- und Tagungsbesuchen ein mehrwöchiger Forschungsaufenthalt an der University of Cambridge sowie eine vierwöchige Forschungsreise mit Stationen in Brunei, Melbourne, Wollongong und Sydney gefördert.“ Welche Aktivitäten gefördert werden, entscheidet eine vierköpfige Jury, in der neben Prodekan Prof. Dr. Falko Jüßen drei weitere Professoren der Fakultät vertreten sind.

Eberhard Robke (Jahrgang 1936) ist langjähriger Vorsitzender und jetziges Ehrenmitglied des Kunst- und Museumsvereins Wuppertal, Mitgründer der „Renate und Eberhard Robke-Stiftung“ sowie Träger des Ehrenrings der Stadt Wuppertal.

Eberhard Robke (Mitte) mit geförderten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie Dekan Prof. Dr. Nils Crasselt (3.v.l.), Jurymitglied Prodekan Prof. Dr. Falko Jüßen (4.v.r.) und Jurymitglied Prof. Dr. Michael Fallgatter (rechts).
Foto: Britta Paulzen