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Narratologisches Kolloquium an der Bergischen Universität

Aktuelle Themen aus dem Bereich der Erzählforschung diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Narratologischen Kolloquium. In diesem Semester geht es unter dem Stichwort „Erzählen und Wirklichkeit: UnSchuldserzählungen“ um Fragen und Problemkomplexe an der Schnittstelle von Historiographie und Narratologie. Zum ersten Workshop lädt das Zentrum für Erzählforschung unter Leitung von Prof. Dr. Katharina Rennhak am Freitag, 9. November, von 9 bis 16 Uhr ein. Die Veranstaltung findet auf dem Campus Grifflenberg (Gebäude O, Ebene 07, Raum 08) statt. Gäste sind herzlich willkommen, um Anmeldung wird gebeten.

Im Rahmen des Workshops werden Narrative von Schuld und Unschuld im Umgang mit dem Nationalsozialismus anhand von Texten aus Generationen- und Täterforschung zur Diskussion gestellt. Selbstbilder in der Aufarbeitungsgeschichte der NS-Verbrechen kommen dabei in den Blick. Biografische Rechtfertigungsstrategien exponierter NS-Täter sowie die Auseinandersetzung mit der Kollektivschuldthese werden thematisiert, um nach den Mustern des Erzählens und deren Funktionen im Verhältnis zur NS-Geschichte zu fragen.

Weitere Termine im Wintersemester: Am Donnerstag, 22. November, hält Dr. Michael Elm (Minerva Institute for German History, Tel Aviv University) einen Vortrag zum Thema „Das Making-of von Holocaust-Erinnerung im deutschen Gedächtnis am Beispiel von Robert Thalheims ‘Am Ende kommen Touristen‘“; Prof. Dr. Norbert Frei (Universität Jena) spricht am Donnerstag, 10. Januar, über „Die Kollektivschuldthese seit 1945. Über die Realität eines Phantasmas“. Beide Vorträge beginnen um 18 Uhr und finden auf dem Campus Grifflenberg in Raum O.10.39 statt.

Alle Informationen sind dem Veranstaltungsplakat zu entnehmen.

Kontakt:
Prof. Dr. Katharina Rennhak
Telefon 0202/439-3858
E-Mail rennhak{at}uni-wuppertal.de