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Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik:
4. Internationales „Computational Reliability Engineering (CRE)” Symposium

Bereits zum vierten Mal veranstaltete das Fachgebiet für Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik der Bergischen Universität unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stefan Bracke das Symposium mit dem Titel „Computational Reliability Engineering in Product Development and Manufacturing (CRE)”. Die Veranstaltung dauerte erst-mals drei Tage und fand in Gdynia, Polen, statt.

Die Teilnehmer des des 4. CRE Symposiums.

Neben den Vertretern der Bergischen Universität nahmen zahlreiche Gäste aus Wissenschaft und Industrie an der Veranstaltung teil, darunter Wissenschaftler der University of Tokyo (Japan), der Technischen Hochschule Köln, der Meji University Tokyo (Japan), der University of Electro-Communications UEC Tokyo (Japan), der Gdynia Maritime University (Polen), der Leibniz Universität Hannover sowie dem Fraunhofer Institut aus Fürth. Außerdem waren Vertreter der TRUMPF GmbH & Co. KG, der Valeo S.A., der Continental AG, der Babtec GmbH, der HBM Prenscia Inc. sowie der Carl Zeiss SMT GmbH anwesend.

Die Fachvorträge fokussierten folgende Themengebiete: Produkt- und Prozesszuverlässigkeit, Zustands- und Prozessüberwachung, Unsicherheitsanalyse, Ausfall- und Zuverlässigkeitsprognose, Risikoforschung und Nachhaltigkeit. Die Gdynia Maritime University stellte beispielsweise eine Bewertung möglicher Auswirkungen unbemannter Schiffe auf die Sicherheit im Seeverkehr vor. Valeo S.A. zeigte neue Methoden und Werkzeuge für Zuverlässigkeitsprognosen sowie Data Mining in der Automobilindustrie.

Eine Methode zur Berücksichtigung von zukünftigen Unsicherheiten in System-of-Systems wurde präsentiert von der University of Tokyo. Die Meji University stellte eine Methode für modulares Design unter Berücksichtigung der weltweit möglichen Lieferkette vor. Um automatische Ausfallvorhersage von S.M.A.R.T. Laufwerken ging es im Vortrag von HBM Prenscia.

In der erstmals ausgetragenen Postdoc / PhD-, Master-Session wurden drei Themen präsentiert: Vertreter des Lehrstuhls für Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik der Bergischen Universität berichteten über ein „System für die Zustandsüberwachung von komplexen Maschinen“. Die Wissenschaftler behandelten die Themen Condition Monitoring Systems sowie Machine Learning und stellten ein entwickeltes Software-Tool für die Zustandsüberwachung vor. Aus Japan kamen die Themen „Umweltfreundliche und wirtschaftliche Materialauswahl“ sowie „Mehrgenerationenprodukt und Modularisierung zur Komponentenerweiterung“.

Am dritten Veranstaltungstag besuchten die Teilnehmer die Werft Remontowa Shiprepair Yard S.A. in Danzig. Neben einem Fachvortrag zum Thema „Schiffsbau in Einzel- und Kleinserienfertigung” konnten Teile der Werft besichtigt werden. Die Begehung beinhaltete die Besichtigung der elementaren Herstellungsschritte sowie Finishing des Schiffbaus. Der Besuch des Europäischen Zentrums der Solidarität bildete den Abschluss des Symposiums.

Unterstützt wurde das CRE Symposium von der Gdynia Maritime University (Polen), der Meji University in Tokyo (Japan), HBM Prenscia in Warschau (Polen), der diondo GmbH in Hattingen, der Bergischen Universität Wuppertal und dem Institut für Analytik und Prognostik technisch komplexer Systeme (IAP) in Köln.

Das fünfte CRE Symposium mit der Bergischen Universität als Ausrichter und Veranstalter wird für das Jahr 2019 – voraussichtlich in Kooperation mit der Universität von Padua (Italien) geplant.

Ein ausführlicher Bericht zum Symposium ist hier zu finden.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Stefan Bracke
Lehrstuhl für Zuverlässigkeitstechnik/Risikoanalytik (LZR)
bracke{at}uni-wuppertal.de