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Eine Trafo-Station für BOB…

Rund 70 Tonnen wiegt die Trafo-Station, die seit der vergangenen Woche zwischen den Gebäuden FH und FI auf dem Freudenberg steht. Der Kran, der den Aufbau überhaupt erst ermöglicht hat, kann sogar 400 Tonnen heben. Zum Einsatz kommt die Station im Rahmen von „BOB Solingen“. Im Zentrum dieses Forschungsprojektes, an dem der Lehrstuhl für Elektrische Maschinen und Antriebe der Bergischen Universität beteiligt ist, steht die Frage, wie ein Batterie-Oberleitungs-Bus und eine intelligente Ladeinfrastruktur zu emissionsfreiem öffentlichen Personennahverkehr beitragen können.

„Wir befassen uns dabei u.a. mit Erforschung, Simulation und Erprobung von der Netzanbindung der Oberleitung“, erläutert Dr.-Ing. Ralf Wegener. „Bislang fehlte uns aber für die praktischen Tests die Leistung. Mit Inbetriebnahme der Trafo-Station, die über zweimal 2,5 Megavoltampere Leistung verfügt, sieht das natürlich ganz anders aus.“ Jetzt können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, wie Strom vom Oberleitungsbus zurück ins Mittelspannungsnetz fließen kann, wenn beispielsweise bei Bremsmanövern nicht alle Energie für den Fahrbetrieb genutzt wird. Auch eine weitere Stabilisierung des Versorgungsnetzes kann ab sofort näher beleuchtet werden.

Weitere Informationen zu "BOB Solingen" sind auf der Internetseite der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik zu finden.

Per Kran wurde die Trafo-Station aufgebaut.
Fotos: Dr.-Ing. Ralf Wegener