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„Rencontres littéraires“ – Autor Yannik Haenel zu Gast

Der französische Autor Yannik Haenel war gestern zu Gast an der Bergischen Universität. Auf Einladung der Romanisten Dr. Stephan Nowotnick und Marie Cravageot sprach er im Rahmen der Reihe „Rencontres littéraires“ über „Ivresse et vérité“ (dt. „Trunkenheit und Wahrheit“).

„Rencontres littéraires“ im Vortragssaal der Universitätsbibliothek (v.l.n.r.): Prof. Dr. Matei Chihaia, Dr. Stephan Nowotnick, Prof. Dr. Michael Scheffel, Autor Yannick Haenel, Marie Cravageot und Prof. Dr. Andreas Frommer.
Foto Karsten Kukulies

Yannik Haenel zählt zu den wichtigsten und meistgelesenen französischen Autoren der Gegenwart. Er ist Romancier und Literaturkritiker, Mitherausgeber der Zeitschrift „Ligne de risque“ und schreibt unter anderem Filmkritiken und Beiträge für „Charlie Hebdo“. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prix Médicis 2017 für seinen Roman „Tiens ferme ta couronne“ („Halt Deine Krone fest“).

Ein Schwerpunkt von Haenels erzählerischem Werk ist das bisweilen schwierige Verhältnis von Fiktion und Geschichte. „Seine literarischen wie essayistischen Reflexionen zum Verhältnis von Fiktion und Historie haben in Frankreich jüngst eine lebhafte Debatte ausgelöst, die man je nach Standpunkt als Historiker- oder Literatenstreit interpretieren darf“, so Dr. Nowotnick.

Die Veranstaltungsreihe „Rencontres littéraires“ findet seit 2014 statt. Dr. Stephan Nowotnick, seine Kolleginnen und Kollegen holen regelmäßig namhafte Vertreterinnen und Vertreter der aktuellen französischen Literatur für Vorträge, Lesungen oder Diskussionen an die Bergische Universität und wollen so die Wuppertaler Studierenden, aber auch die literarisch interessierte Öffentlichkeit in direkten Kontakt mit Autorinnen und Autoren der französischen Gegenwartsliteratur bringen.