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Planungen für Engels-Kongress an der Bergischen Uni gestartet

„Engels 200: Die Lage der arbeitenden Klasse(n) in Europa heute. Gesellschafts- und gewerkschaftspolitische Perspektiven“ ist der Titel eines internationalen Kongresses, der vom 3. bis 5. Juni 2020 an der Bergischen Universität stattfindet. Organisator ist der Wuppertaler Sozialpädagoge Prof. Dr. Heinz Sünker.

Der internationale Beirat v.l.n.r.: Prof. Jo Moran-Ellis (Sussex University/UK), Prof. Marcel van der Linden (Freie Universität Amsterdam/NL), Dr. Stephan Stracke (Wuppertal, wiss. Sekretär), Prof. Heinz Sünker (BUW), Dr. Lothar Wentzel (IGM, Frankfurt/M.), Dr. Christine Weckwerth (MEGA/Berlin), Wolfgang Nitsche (Hans-Böckler-Stiftung/Düsseldorf)
Foto Karsten Kukulies

Der international besetzte Beirat nahm jetzt die Planungen für die Veranstaltung im Sommer auf. „Engels Analyse der Lage der arbeitenden Klasse in England eignet sich ausgezeichnet für Gegenwartsanalysen in den Folgen von sozialer Ungleichheit“, betonte Prof Sünker. Für viele Menschen weltweit zeichne sich auch aktuell die Situation von gegenwärtigen Gesellschaften dadurch aus, dass vor allem Spaltungen in Reichtum, Armut und dem „Rest“ zu undemokratischen Verhältnissen führen.

Marx und Engels haben schon zu ihrer Zeit zwischen herrschender und regierender Klasse unterschieden. „Für den Beirat wird es also auch darum gehen, die Gründe für diese Entwicklungen und deren häufig demokratiegefährdende Konsequenzen zu analysieren und demokratiefördernde emanzipatorische Alternativen – für ein gutes Leben aller Menschen – zu entwickeln“, erklärte Prof. Marcel van der Linden von der Freien Universität Amsterdam.

Ausrichter des Kongresses sind die Bergische Universität und die Hans-Böckler-Stiftung.