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Sicherheit am Döppersberg: Erfolgreicher Auftakt für neues Gemeinschaftsprojekt

Die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie das subjektive Sicherheitsgefühl am „Neuen Döppersberg“ in Wuppertal sind Themen eines neuen Gemeinschaftsprojekts, das heute im Elberfelder Rathaus vorgestellt wurde. Rund 100 Gäste waren der Einladung gefolgt und erhielten Einblicke in das auf drei Jahre angelegte Vorhaben „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg“ (KoSID), das unter wissenschaftlicher Begleitung des Fachgebiets Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr. Frank Fiedrich durchgeführt wird.

v.l.n.r.: Jürgen Vitenius (Bezirksbürgermeister Elberfeld), Michael Potschka (Bundespolizeiinspektion Düsseldorf), Markus Röhrl (Polizeipräsident), Dr. Stefan Kühn (Sozialdezernent Wuppertal), Andreas Bialas (Mitglied des Landtags NRW [SPD]), Prof. Dr. Lambert T. Koch (Rektor Bergische Uni), Herbert Reul (Innenminister NRW), Arno Weise (Polizeiinspektion Wuppertal), Andreas Mucke (Oberbürgermeister Wuppertal), Matthias Nocke (Ordnungsdezernent Wuppertal) und Dr. Christian Kindinger (WSW).
Fotos Friederike von Heyden
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Auf dem Programm stand eine Podiumsdiskussion mit Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Prof. Dr. Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Markus Röhrl, Präsident des Polizeipräsidiums Wuppertal, und Dr. Tim Lukas, Fachgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit. Gegenstand des Gesprächs war die städtebauliche Neugestaltung des Döppersbergs als eines der zentralen und wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte der vergangenen Jahrzehnte. Im Rahmen dieser Umgestaltung sei es wichtig, den Bereich, der innerhalb der Stadt lange als Angstraum galt, so zu modernisieren, dass die Aufenthaltsqualität sowie Funktionalität verbessert und der „Neue Döppersberg“ als sicherer und lebenswerter Ort erlebbar werde, so die Meinung der Diskussionsteilnehmer. 

Diskutierten über Sicherheit und Ordnung am Döppersberg: Oberbürgermeister Andreas Mucke, Polizeipräsident Markus Röhrl, Innenminister Herbert Reul, Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch und Dr. Tim Lukas.

„Im Laufe des Projekts sollen Maßnahmen erarbeitet und erprobt werden, die dabei helfen sollen, Sicherheit und Ordnung am ‚Neuen Döppersberg‘ nachhaltig zu gewährleisten, ohne dabei die spezifischen Charakteristika dieses urbanen Raums – beispielsweise auch als Wohn- und Aufenthaltsort – preiszugeben. Die Universität begleitet das Vorhaben und untersucht die getroffenen Maßnahmen im Hinblick auf ihre Wirkung auf die Sicherheitswahrnehmung der Bevölkerung“, erklärt Projektmitarbeiter Dr. Lukas vom Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit. Dazu führen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Experteninterviews durch, nehmen standardisierte und systematische Beobachtungen vor Ort vor und planen eine stadtweite schriftlich-postalische Bevölkerungsbefragung.

Am Projekt KoSID beteiligt sind: Bergische Universität Wuppertal (Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit), Stadt Wuppertal (Ordnungsamt, Sozialamt), Polizeipräsidium Wuppertal, Bundespolizeiinspektion Düsseldorf, WSW mobil GmbH, Deutsche Bahn AG, Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid, Interessengemeinschaft Wuppertal 1 e. V., Diakonie Wuppertal Soziale Teilhabe gGmbH und Freundes- und Förderkreis Suchtkrankenhilfe e.V.

Die gemeinsame Pressemitteilung aller Projektbeteiligten ist hier zu finden.

Kontakt:
Bergische Universität Wuppertal
Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit
Dr. Tim Lukas
E-Mail: lukas{at}uni-wuppertal.de
Telefon: 0202/439-5603