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Besuch aus Nicaragua: Prof. Medina kämpft in seiner Heimat für moderne Bildung

Bildung aktiv mitgestalten – das ist ein besonderes Anliegen von Prof. Dr. Ernesto Medina. Der ehemalige Rektor der Universidad Americana in Nicaragua und Träger des Bundesverdienstkreuzes ist am 5. Juni zu Gast an der Bergischen Universität. Er berichtet im Gespräch mit Studierenden sowie dem Wuppertaler Romanisten Prof. Dr. Matei Chihaia über die Herausforderungen in seinem Heimatland. Die Veranstaltung, zu der Gäste willkommen sind, findet ab 16 Uhr in Gebäude O (Ebene 07, Raum 08) auf dem Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, statt.

„Ernesto Medina ist eine der führenden Persönlichkeiten, die im Dialog mit verschiedenen Gruppen der Zivilgesellschaft, eine politische Erneuerung und einen besseren Schutz von Menschen- und Bürgerrechten in Nicaragua fordern“, so Prof. Chihaia. Medina studierte in den 1980er Jahren in Deutschland und promovierte in Organischer Chemie an der Universität Göttingen. Noch vor der Abgabe seiner Arbeit begann in Nicaragua die Sandinistische Revolution. Der Chemiker beschloss, in sein Heimatland zurückzukehren und sich dort mit den Erfahrungen, die er in Deutschland gesammelt hatte, einzubringen.

Seitdem setzt er sich in Zusammenarbeit mit Institutionen in Deutschland und Zentralamerika für die Belange seiner Mitmenschen und insbesondere für die Entwicklung eines modernen Bildungswesens in Nicaragua ein. 2010 wurde ihm dafür das Bundesverdienstkreuz verliehen. Zu Gast an der Bergischen Uni wird er über jüngste Entwicklungen in seiner Heimat berichten und Perspektiven diskutieren, die er für die Universitäten Nicaraguas sieht.