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Gleichstellungsranking 2019:
Bergische Universität belegt Spitzenpositionen

Die Bergische Universität konnte zum wiederholten Male im bundesweiten Gleichstellungsranking des „Center of Excellence Women and Science“ (CEWS) am Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS) Spitzenpositionen erzielen.

In zwei von sechs Kategorien wurde die Wuppertaler Hochschule in der Spitzengruppe positioniert –  beim Frauenanteil an wissenschaftlichen Qualifikationen nach der Promotion (Habilitationen 33 Prozent und Juniorprofessuren 36 Prozent) sowie beim Frauenanteil an Professuren (28 Prozent). 

Im Gesamtranking bewegt sich die Universität im Mittelfeld. Sie gehört zur mittleren Ranggruppe (7 von 12 möglichen Punkten). Im Landesvergleich liegt sie hinter den Universitäten Bielefeld, Düsseldorf, Duisburg-Essen, Köln, Münster, Paderborn, Aachen, Bonn und in derselben Ranggruppe mit Bochum, vor Dortmund und Siegen.

„Die Bergische Universität hat sich im Gleichstellungsranking wiederholt gut positioniert. Dies gilt auch für den Bereich der Professuren, wo der Frauenanteil mit 28 Prozent in der Spitzengruppe liegt. Es ist aber auch unverkennbar, dass ein deutlicher Nachholbedarf im Bereich des Frauenanteils am wissenschaftlichen und künstlerischen Personal (40 Prozent) sowie an Promotionen (28 Prozent) besteht. Die Universität hat mit einem Genderzukunftskonzept wichtige Weichen gestellt, den Frauenanteil in allen Qualifikationsstufen weiter zu erhöhen“, betont Uni-Gleichstellungsbeauftragte Dr. Christel Hornstein.

Mit dem aktuellen Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten legt das CEWS die neunte Ausgabe nach dem Erscheinen 2003 vor. Es ist – auch auf internationaler Ebene – das einzige Ranking seiner Art. Ziel ist es, die Transparenz hinsichtlich der Erfüllung des Gleichstellungsauftrages zu erhöhen und damit zur Qualitätssicherung im Bereich Chancengleichheit beizutragen.

Das aktuelle Ranking beruht auf quantitativen Daten aus dem Jahr 2017. Bewertet werden Hochschulen und Länder in den Bereichen Studierende, Promotionen, Habilitationen und Juniorprofessuren, wissenschaftliches und künstlerisches Personal unterhalb der Lebenszeitprofessur und Professuren. Darüber hinaus werden Veränderungen im Zeitverlauf beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal sowie bei den Professuren berücksichtigt. Eingeflossen sind Daten von 292 Hochschulen, das Gesamtranking gibt Auskunft über 63 Universitäten, 134 Fachhochschulen und 44 Künstlerische Hochschulen.

Das Ranking ist abrufbar unter
nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-64113-9

Kontakt:
Dr. Christel Hornstein
Gleichstellungsbeauftragte der Bergischen Universität
Telefon 0202/439-3090
E-Mail hornstein{at}uni-wuppertal.de