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Buchpräsentation: „Klimaschutzpolitik: Ende der Komfortzone“

Um die Wirtschaftlichkeit einer wirksamen und international angelegten Klimapolitik geht es in dem neuen Buch von Prof. Dr. Paul J. J. Welfens. Ende November stellte der Präsident des Europäischen Instituts für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Bergischen Universität „Klimaschutzpolitik: Ende der Komfortzone“ in Düsseldorf vor. Unter den Anwesenden war auch NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

Im Anschluss an eine Kurzpräsentation des Buches gab es eine Podiumsdiskussion mit Pinkwart, die von Malte Fischer (Wirtschaftswoche) moderiert wurde. Der Wirtschaftsminister betonte, dass die Förderung von mehr Innovationsdynamik für den Klimaschutz besonders wichtig sei und im Übrigen starke Belastungen für mittelständische Unternehmen zu vermeiden seien.

Welfens führte aus, dass die jetzige Klimapolitik der EU nicht langfristig durchdacht sei und einige Elemente im Klimapaket der Bundesregierung wenig brauchbar seien. Instabilität drohe der EU ab 2030. Viele Befürchtungen der Fridays-for-Future-Bewegung seien zudem übertrieben und die Bewegung zu wenig ökonomisch orientiert.

Das Buch „Klimaschutzpolitik: Ende der Komfortzone. Neue ökonomische und internationale Perspektiven zur Klimadebatte“ präsentiert Wege für eine globale Klimaneutralität bis 2050. „Es wird gezeigt, dass Klimapolitik, Innovationsfragen, Verteilungsaspekte und internationale Kooperationsprobleme gleichzeitig thematisiert werden müssen, um Klimaneutralität ohne wirtschaftliche und soziale Verwerfungen erreichen zu können“, sagt Prof. Welfens.