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Letzte HipHop Academy Wuppertal:
Erfolgreiches Uni-Projekt endet nach 12 Jahren mit einer DJ-Vorlesung

Der Kölner HipHop-DJ „Lifeforce“ war zu Gast an der Bergischen Universität Wuppertal. Auf Einladung des Musikpädagogen Dr. Oliver Kautny sprach er in seinem Vortrag über die Ursprünge des HipHop und erläuterte an seinen Instrumenten die Grundtechniken des DJings.

Der Kölner HipHop-DJ „Lifeforce“ (r.) kam auf Einladung von Musikpädagoge Dr. Oliver Kautny (l.) an die Bergische Universität.
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Foto Friederike von Heyden

„Der Höhepunkt seiner Präsentation war ein DJing-Showcase, in dem er auf spektakuläre Weise gezeigt hat, wie die ersten HipHop-DJs im New York der 1970er Jahre Funkplatten zu einem tanzbaren Mix miteinander verbunden haben“, resümiert Dr. Kautny. Im Anschluss an den Vortrag konnten die Studierenden an einem DJ-Workshop teilnehmen.

Der öffentliche Gastvortrag war Teil einer musikpädagogischen Seminarreihe, in der die Studierenden innerhalb von zwei Semestern die Theorie und Praxis des HipHop, vom Breakdance über Graffiti, Rap, Beatboxing bis hin zum Beatproducing, kennenlernten.

Die Vorlesung war die letzte Veranstaltung der „HipHop Academy“. Seit 2008 lud Dr. Kautny im Rahmen der Reihe bekannte Akteur*innen der Musikszene nach Wuppertal ein, um sich gemeinsam mit der Musik des HipHop (Rap-Musik, DJing) auseinanderzusetzen. Zu Gast waren namhafte Musiker*innen, darunter die Produzent*innen der US-Rapper Public Enemy sowie wichtige Vertreter des deutschen Rap (Samy Deluxe, Blumentopf). „Dank diesem Projekt und zahlreicher damit verbundener Forschungsarbeiten gelang es uns, die Universität Wuppertal als international beachteten Standort für musikwissenschaftliche und musikpädagogische Forschung im Bereich des HipHop zu etablieren“, so Kautny. Der Wissenschaftler folgt zum Sommersemester dem Ruf auf eine Professur an die Universität zu Köln.