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11. RuhrGeo Tag: Bauen im Grundwasser *FÄLLT AUS*

***Der 11. RuhrGeo-Tag entfällt. Er wurde auf nächstes Jahr (18.03.2021) verschoben.*** Wenn Tunnel oder andere unterirdische Bauwerke geplant werden, bekommen es Ingenieur*innen nicht nur mit dem Boden zu tun. Auch das Grundwasser fordert sie und führt zu vielfältigen Aufgaben. Dem Thema „Geotechnik und Wasser“ widmet sich der 11. RuhrGeo-Tag am 26. März an der Universität Duisburg-Essen. Die Fachgebiete Geotechnik der Bergischen Universität Wuppertal sowie der Universitätsallianz Ruhr – Duisburg-Essen (UDE), Bochum und Dortmund – richten ihn mit dem Verband Beratender Ingenieure (VBI) aus. Mehr als 200 Fachleute aus ganz Deutschland werden erwartet.

Wird tief in der Erde gebaut, kann das Grundwasser zum Problem werden. Es darf nicht in den Baubereich eindringen, was etwa durch Abdichtungen, Druckluft oder mit Hilfe einer Baugrundvereisung verhindert wird. Außerdem drückt das Grundwasser enorm auf die Wände eines Bauwerks und kann dessen Standsicherheit gefährden. Umgekehrt kann die Bautätigkeit auch das Grundwasser beeinflussen, es absenken, aufstauen oder schlimmstenfalls verunreinigen – was schlecht für unser Trinkwasser wäre.

Bei der Tagung besprechen Expert*innen die hohen Anforderungen an Planung, Berechnung und Ausführung, wenn im Grundwasser gebaut wird. So geht es in den zehn Vorträgen beispielsweise darum, was der Klimawandel für die Geotechnik in Nordrhein-Westfalen bedeutet. Andere Themen sind Messprogramme und ihre Optimierung, Anforderungen an Abdichtungen sowie geotechnische Aspekte beim Bau einer Fischaufstiegsanlage.

Der 11. RuhrGeo Tag findet am 26. März von 9 bis 17 Uhr an der Universität Duisburg-Essen am Campus Essen statt und richtet sich an Wissenschaftler*innen und Fachleute von Ingenieur*innenbüros, Behörden und Baufirmen.