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Deutscher Jugendfilmpreis: Wuppertaler Studentin überzeugt mit der Produktion „Hazir“

Das Bundes.Film.Festival. startete am vergangenen Samstag mit einer Premiere in sein diesjähriges Programm: Präsentiert vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum in Kooperation mit dem Medienprojekt Wuppertal und dem Studiengang Design Audiovisueller Medien der Bergischen Universität fand es erstmals unter freiem Himmel statt. Im Wuppertaler Autokino wurden die besten Produktionen aus den Bundeswettbewerben Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis gezeigt sowie die Preisträger*innen bekanntgegeben. Zu den Sieger*innen gehört auch BUW-Studentin Rebecca Zehner, die mit ihrer Produktion „Hazir“ die Jury überzeugte.

Der Film „Hazir“ handelt von der blinden Marie.
Filmstill Rebecca Zehner

„Eine ausgesprochen kreative Interpretation des Jahresthemas ,Hin und weg'“, lobte die Jury in ihrer Entscheidung und verlieh der Kurzfilmproduktion „Hazir“ von Rebecca Zehner den mit 1000 Euro dotierten Hauptpreis in der Kategorie Jahresthema. Im Rahmen ihres Studiengangs „Design Audiovisueller Medien“ produzierte Rebecca Zehner mit Kommiliton*innen und unter der Leitung von Till Müller, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Bereichen Film- und Medientheorie sowie Filmpraxis und ‐technologie, den knapp 15-minütigen Beitrag.

Dieser handelt von der blinden Marie: Als ihre Mutter verreist, tritt Christina als neue Aufpasserin in ihr Leben. Nach anfänglichen Hemmungen entsteht zwischen den beiden immer mehr Vertrauen. „Behutsam erzählt Rebecca Zehner eine Geschichte, in der kleinen Gesten – und vor allem den damit verbundenen Geräuschen – eine große Bedeutung zukommt. Gekonnt fängt der Film die Wahrnehmungen von Marie ein, so dass man sich gut in ihre Perspektive versetzen kann. Ein Film, der über seine Tonkulisse lebt und das visuelle Konzept, nur das Gesicht von Marie zu zeigen, konsequent bis zur letzten Szene durchhält", so das Jury-Urteil.

Mehr zum Film gibt es hier.