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Fünf neue Studierendenwohnheime in Passiv-Bauweise

132 Studierende finden künftig an der Max-Horkheimer-Straße 160-168 ein neues Zuhause: Dort sind fünf neue Wohnheime entstanden, die am Donnerstag im Beisein u.a. von Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Bürgermeister Andreas Mucke und Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (Bauministerium NRW) offiziell eingeweiht wurden.

Bei der Einweihung der neuen Studierendenwohnheime (v.l.n.r.): Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstelllung, NRW), Oberbürgermeister Andreas Mucke, Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, HSW-Geschäftsführer Fritz Berger, Vorsitzender des HSW-Verwaltungsrates Norbert Brenken und Architekt Michael Müller.
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Foto Dr. Jan Heinisch

Der dem Hochschul-Sozialwerk Wuppertal vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) verkaufte Randstreifen galt wegen des sehr schmalen Zuschnitts und der extremen Hanglage (18 m Höhendifferenz) lange als kaum bebaubar. Den beauftragten Architekt*innen von „ACMS_ Architekten GmbH“ aus Wuppertal ist es gelungen, diese standortspezifischen „Heraus­forderungen“ ins Positive zu wenden: Die Hanglage wurde genutzt zur höhenversetzten Erschließung der Häuser und zur Minimierung von Verkehrsflächen.

Auf einer Fläche von 4600 Quadratmetern entstanden fünf Wohnheime mit 132 Plätzen in unterschiedlichen Wohnformen – als Einzel- und Doppelapartments sowie als 4er und 6er Gruppenwohnungen. Den Bewohner*innen stehen knapp 30 qm zur Verfügung. Die 16 Einzelappartements verfügen über eine eigene Küchenzeile, in den 22 Zweierappartements, den 4er- und 6er-Appartements ist diese im Gemeinschaftsbereich untergebracht. Zu jedem Zimmer, auch in den Gruppenwohnungen, gehört eine eigene Dusche und Toilette. Die Appartements sind mit barrierefreien Bädern ausgestattet. Die monatliche Miete (inklusive aller Kosten) beträgt monatlich 289 Euro.

Die fünf neuen Studentenwohnheime des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal erreichen „Goldstatus für besondere Nachhaltigkeit“. Mit dieser Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB e.V. werden Gebäude gekennzeichnet, die „in allen Kategorien der Nachhaltigkeit in besonderer Weise überdurchschnittliche Qualität“ vorweisen können.

Die Kosten der Wohnhäuser belaufen sich auf 15 Millionen Euro. 1,92 Millionen Euro davon erhielt das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal als Zuschuss des Bundes-Bauministeriums im Rahmen von dessen „Vario-Förderprogramm“. Aus dem Kontingent der Stadt Wuppertal für sozialen Wohnungsbau bewilligte die NRW-Bank ein Darlehen von rund 3,1 Millionen Euro.

Fotos der Wohnheime finden Sie hier.

Kontakt:
Hochschul-Sozialwerk Wuppertal
Geschäftsführer Fritz Berger
Telefon 0202/439-2561
E-Mail berger{at}hsw.uni-wuppertal.de