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Projektteam startet Hackathon für smarten und sicheren Radverkehr

Wie sieht die Mobilität von Morgen aus und welche Rolle spielen dabei die Chancen der Künstlichen Intelligenz? Diesen Fragen geht das Projekt „Rethinking Mobility“ nach, das an der Bergischen Universität Wuppertal vom Lehrstuhl für Technologien und Management der Digitalen Transformation von Prof. Dr. Tobias Meisen geleitet wird und Teil des Gesamtvorhabens „Bergisch.Smart_Mobility“ ist. Am kommenden Montag starten die Wissenschaftler*innen den „hack 4 smart cycling“, einen Hackathon zum Thema Radverkehr, der sich an Studierende und Interessierte im Bergischen Städtedreieck richtet.

„Wir möchten, dass Studierende aktiv eigene Ideen in die Mobilitätstransformation unserer Stadt einbringen können. Sie sind mitten drin im Geschehen und haben ein Gefühl dafür, welche Stellschrauben es primär zu drehen gilt“, so Philipp Loerwald, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt. Ein Hackathon ist eine Veranstaltung, um gemeinsam an nützlichen und kreativen Produkten zu arbeiten und Lösungen zu programmieren. Interessierte können sich ab sofort unter https://rethinking-mobility.de/hack4sc/ anmelden. Der Auftakt erfolgt virtuell via Youtube Live-Streaming am Montag, 16. November, ab 18 Uhr aus dem Freiraum, dem Innovationslabor der Bergischen Universität Wuppertal.

Nach dem Start haben alle Teams bis zum 17. Januar Zeit, Anwendungsideen zu entwickeln, die den Radverkehr im Bergischen Städtedreieck smarter und sicherer machen. Gesucht werden Lösungen, die als App oder Webseite umgesetzt werden. Auf die drei besten Teams warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.000 Euro. Während der acht Wochen Bearbeitungszeit können die Teilnehmer*innen sich virtuell von den Wissenschaftler*innen beraten lassen.

Diese haben im Vorfeld einen Datenmarktplatz mit städtischen Geo-Daten aufgebaut, auf den die Teilnehmer*innen des Ideenmarathons zur Entwicklung ihrer Ideen zugreifen können. „Wir wollen einen Perspektivwechsel initiieren, um individuelle und zeitgerechte Mobilität zu ermöglichen, die sich durch Zuverlässigkeit und Sicherheit auszeichnet. Zusammen mit den Städten Wuppertal, Remscheid und Solingen haben wir Daten gesammelt, mit denen die Teams richtig tolle Sachen entwickeln können“, so Andreas Burgdorf, der als Wissenschaftlicher Mitarbeiter den Hackathon von technischer Seite leitet.

Im Rahmen des Formats kooperiert das Projektteam „Rethinking Mobility“ zudem mit den Gründungsexpert*innen des Start-up Centers der Bergischen Uni. So besteht die Möglichkeit, aus den Projektideen auch Gründungsvorhaben zu entwickeln.

Alle Infos zur Teilnahme und zum Ablauf: https://rethinking-mobility.de/hack4sc/  

Kontakt:
Andreas Burgdorf, M.Sc.
Lehrstuhl für Technologien und Management der Digitalen Transformation
Telefon 0202/439-1047
E-Mail burgdorf{at}uni-wuppertal.de