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Sicherheit am Neuen Döppersberg
8.000 Wuppertaler*innen werden befragt

Die Neugestaltung des Döppersbergs ist eines der zentralen Stadtentwicklungsprojekte in Wuppertal. Der Umbau zu einem attraktiven und sicheren Stadtplatz wird durch die Bergische Universität unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich und Dr. Tim Lukas wissenschaftlich begleitet. Mit einer stadtweiten Haushaltsbefragung soll in den kommenden Wochen die Perspektive der Wuppertaler*innen auf den Neuen Döppersberg und die Elberfelder Innenstadt untersucht werden. Die Fragebögen dazu wurden nun verschickt.

Die Sicherheitspartnerschaft „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)“ begleitet die Umgestaltung des Döppersbergs bereits seit April 2019, um mit abgestimmten Maßnahmen Ordnung und Sicherheit in diesem zentralen Stadtraum der Elberfelder Innenstadt nachhaltig zu gewährleisten. Die Bergische Universität führt in diesem Rahmen eine schriftlich-postalische Haushaltsbefragung zur „Aufenthaltsqualität und Sicherheit am Neuen Döppersberg und in der Elberfelder Innenstadt“ durch. 8.000 Wuppertaler*innen wurden dabei zufällig ausgewählt, um an der Befragung teilzunehmen. Fragen zur Sicherheitswahrnehmung werden darin ebenso gestellt wie Einstellungsfragen nach dem Vertrauen in verschiedene Institutionen oder dem eigenen Engagement in der Stadt.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Uwe Schneidewind begrüßt, „dass mit der Befragung ein zentraler Beitrag zur Beteiligung der Bürger*innen Wuppertals in diesem wichtigen Projekt ermöglicht wird“. Das Projekt führe zum weiteren Ausbau der Kooperationsbeziehungen zwischen den beteiligten Partnern und trage durch wissenschaftliche Begleitforschung dazu bei, durchdachte Lösungsansätze in die Praxis zu bringen. „Gemeinsam erarbeiten wir anwendungsorientierte Maßnahmen, die zu einem verbesserten Sicherheitsgefühl und zu einer höheren Aufenthaltsqualität für alle Menschen am Neuen Döppersberg beitragen sollen“, erläutert Saskia Kretschmer, Mitarbeiterin im Projekt KoSID.

Die Ergebnisse der Haushaltbefragung unterstützen die weitere Entwicklung von Maßnahmen, für die auch die Sicherheitserwartungen der Bürger*innen wichtige Anhaltspunkte liefern. Von großer Bedeutung ist deshalb, dass sich möglichst viele der angeschriebenen Wuppertaler*innen an der Befragung beteiligen. „Jeder ausgefüllte Fragebogen hilft uns sehr“, sagt der Projektmitarbeiter Benjamin Coomann. Erste Ergebnisse der Befragung werden im Sommer dieses Jahres erwartet und sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Weitere Informationen unter www.kosid.de

Kontakt:
Dr. Tim Lukas, Benjamin Coomann, Saskia Kretschmer
Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit
Telefon 0202/439-5603
E-Mail lukas{at}uni-wuppertal.de