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Zum Tod von Dr. Dieter Szewczyk

Die Bergische Universität trauert um Dr. Dieter Szewczyk, der in der Nacht vom 7. zum 8. Juni 2021 im Alter von 59 Jahren verstorben ist. Er war seit August 1992 Mitarbeiter der Universität, zunächst als Fachkraft für Arbeitssicherheit und seit 1994 als Leiter eines neu geschaffenen Dezernates für Arbeits- und Umweltschutz. Im Jahr 2009 übernahm er die Leitung eines Dezernates für Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement, das aus der Integration des Arbeits- und Umweltschutzes in das für das Ge-bäudemanagement zuständige Dezernat entstand.

Foto Friederike von Heyden
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Dieter Szewczyk wurde in Lage/Lippe geboren und hat seine akademische Bildung an der Universität Paderborn erhalten, wo er Chemie studiert hat (Diplom 1988) und im Jahr 1991 auf der Grundlage einer Dissertation über flüssigkristalline Verbindungen auf Kohlenhydratbasis zum Dr. rer. nat. promoviert wurde. Von Paderborn nach Wuppertal gekommen, galt seine erste berufliche Phase über 17 Jahre hinweg ganz der betrieblichen Arbeitssicherheit, in deren Ausgestaltung er sein profundes naturwissenschaftliches Wissen und seine eigene praktische Laborerfahrung einbringen konnte.

Im Jahr 2009 begann eine zweite berufliche Phase, in der er dem Arbeitsschutz noch verbunden bleiben konnte, wenn auch nicht mehr so eng, wie es ihm lieb gewesen wäre. Sein Verantwortungsbereich dehnte sich auf den gesamten kaufmännischen und technischen Gebäudebetrieb der Bergischen Universität aus und zunehmend auch auf die Übernahme von Aufgaben im Planen und Bauen rund um die universitären Liegenschaften. Aus dem Chemiker Szewczyk wurde auf diesem Weg Schritt für Schritt ein „managementlicher Allrounder“, der in den breit gefächerten Fachthemen seines Dezernates in bewundernswerter Tiefe bewandert war. Zugleich wuchs ihm so die herausfordernde Rolle der Führungskraft eines großen Dezernates zu, in den letzten Jahren mit mehr als hundert seiner Leitung anvertrauten Mitarbeiter*innen. Dieter Szewczyk hat diese Führungsaufgabe nicht nur vom Schreibtisch aus ausgeübt. Seiner persönlichen Neigung und Überzeugung entsprechend, war es sein Anspruch, den von ihm geführten Mitarbeiter*innen nah zu sein, so nah dies im betrieblichen Alltag für einen Dezernenten möglich war.

Die Präsenz, die Dieter Szewczyk auch in der Zusammenarbeit im Kollegium der Dezernent*innen, mit der Hochschulleitung und mit seinen Kolleg*innen anderer Universitäten hatte, ist aus seiner starken Fachlichkeit, aus der besonderen Intensität, mit der er seinen Beruf ausgeübt hat, und aus der Aufmerksamkeit entstanden, die er allen Situationen seiner Berufsausübung und den Menschen gewidmet hat, denen er dort begegnet ist. Dabei nahm er nicht unbedingt gerne Plätze am vorderen Rand einer Bühne ein – wenn dies aber erforderlich war, hat er es auch dort verstanden, überzeugend und gewinnend zu agieren.

Die Bergische Universität trauert um Dieter Szewczyk, der sich in ganz besonderer Weise um die Universität verdient gemacht hat. Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen engen Vertrauten, denen er als Mensch unersetzlich bleiben wird.

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Lambert T. Koch (Rektor) & Dr. Roland Kischkel (Kanzler)