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Wider den Reduktionismus: Buch zum Kurt Gödel Preis 2019 erschienen

Kurt Gödel (1906-1978) war ein österreichischer Mathematiker und Philosoph. Als vielseitiger Denker wurde er vor allem durch seine Beiträge in der mathematischen Logik bekannt. 2016 gründete sich in Berlin der Kurt Gödel Freundeskreis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal den Kurt Gödel Preis ausgeschrieben hat – unterstützt von der Bergischen Universität. Ausgewählte Beiträge des Wettbewerbs von 2019 zum Thema „Reduktionismus“ sind nun als Buch erschienen. Einer der Herausgeber ist PD Dr. Oliver Passon, Akademischer Rat im Arbeitsgebiet Physik und ihre Didaktik an der Wuppertaler Hochschule.

Die internationalen Autor*innen – weltweit renommierte Forscher*innen sowie Wissenschaftler*innen, die noch am Beginn ihrer Kariere stehen – präsentieren in diesem Buch Argumente, die die Unmöglichkeit des Reduktionismus aus philosophischer, naturwissenschaftlicher bzw. mathematisch-logischer Perspektive zu begründen suchen. „Der Reduktionismus behauptet, dass Eigenschaften auch von komplexen Systemen (bis hin zu Lebensvorgängen und menschlichem Bewusstsein) vollständig auf ihre Bestandteile zurückgeführt werden können. Diese Position ist einflussreich, aber umstritten“, heißt es in der Verlagsbeschreibung.

www.springer.com

Passon, Oliver und Benzmüller, Christoph (Hrsg.): Wider den Reduktionismus. Springer Spektrum, 151 Seiten, 37,99 Euro.

Kontakt:
PD Dr. Oliver Passon
Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften
Telefon 0202/439-2490
E-Mail passon{at}uni-wuppertal.de