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6.500 CDs aus Nachlass von Musikkritiker Ulrich Schreiber:
Familie schenkt Musikpädagogen umfangreiche CD-Sammlung

Der Journalist Dr.h.c. Ulrich Schreiber war einer der bedeutendsten deutschen Musik- und Theaterkritiker. 2007 starb er im Alter von 71 Jahren. Jetzt hat seine Familie den Musikpädagogen der Bergischen Universität Wuppertal rund 6.500 CDs aus dem Nachlass zur Verfügung gestellt. Die Klassik-CDs mit dem Schwerpunkt Musiktheater werden ab sofort den Lehrenden und Studierenden des Fachs Musikpädagogik – auch zur Ausleihe – zur Verfügung stehen. Bisher gab es im Noten- und Tonträgermagazin der Wuppertaler Musikpädagogen nur knapp 1.000 CDs.

Das "Magazin Nachlass Dr. Ulrich Schreiber" ist in Gebäude S, Ebene 16, Raum 10 untergebracht (v.l.n.r.): Hans-Peter Klein und Ehefrau Monika Schmidt, Freunde der Familie Schreiber, Dr. Anja Platz-Schliebs, Fachreferentin für Musik in der Universitätsbibliothek, Kurt Schreiber, Dr. Hans-Werner Boresch und Mechthild Schreiber.
Fotos Friederike von Heyden

1999 war Ulrich Schreiber mit der Ehrendoktorwürde des damaligen Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaften der Bergischen Universität ausgezeichnet worden.

Der 1936 in Essen geborene Schreiber, der in Erkrath (Kreis Mettmann) lebte, hatte in Köln Literaturwissenschaft und Philosophie studiert und seine freiberufliche journalistische Tätigkeit Mitte der 60er-Jahre begonnen – vor allem als Theaterkritiker und Schallplattenrezensent für die Frankfurter Rundschau, später auch für den WDR, das Handelsblatt, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Rheinische Post sowie die Fachzeitschriften HiFi-Stereophonie und Opernwelt.

Schreiber war u.a. Jury-Mitglied der deutschen Schallplattenkritik und übte Jurorentätigkeiten für den Verband der deutschen Kritiker aus. Bekannt wurde er auch als Autor des fünfbändigen Standardwerkes „Opernführer für Fortgeschrittene“.

„Wir freuen uns sehr über die bemerkenswerte CD-Sammlung von Ulrich Schreiber. Dafür haben wir sogar eigens einen Raum in Gebäude S umgestaltet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gebäudedezernats haben dabei großartige Dienste geleistet“, sagt Dr. Hans-Werner Boresch, Akademischer Oberrat in der Musikpädagogik.

www.musik.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Dr. Hans-Werner Boresch
Musikpädagogik
Telefon 0202/439-2397
E-Mail boresch{at}uni-wuppertal.de