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Starkregen und seine Folgen für die Städte:
Wasserbauingenieure der Bergischen Uni weihen neues Untersuchungsmodell ein

Starkregen wird – nach aktuellen Vorhersagen zum Klimawandel – in den nächsten Jahren vermehrt auftreten. Zahlreiche Starkregenereignisse in der Vergangenheit haben bereits zu Überflutungen in den Städten geführt. Im Wasserbaulabor der Bergischen Universität wird am kommenden Freitag, 4. Juli, um 10.30 Uhr ein Modell eingeweiht, mit dessen Hilfe die Leistungsfähigkeit von standardmäßig eingesetzten „Straßeneinläufen“ untersucht werden soll. Ort: Bergische Universität Wuppertal, Campus Haspel, Flachbau HA, Raum 59, Pauluskirchstraße 7.

Um bei Starkregen den Abfluss auf der Straße zu minimieren, müssen Einlaufstrukturen („Straßeneinläufe“), die das Wasser aufnehmen und zur Kanalisation weiterleiten, eine entsprechende Leistungsfähigkeit aufweisen.

„Beobachtungen vergangener Regenereignisse haben aber gezeigt, dass das Wasser auf der Straße nicht direkt von den Straßeneinläufen aufgenommen wird, sondern  zu großen Teilen an diesen vorbeifließt oder über die Einläufe hinwegschießt, obwohl die Kanalisation noch nicht vollständig ausgelastet ist“, sagt Dr.-Ing. Andreas Schlenkhoff, Professor für Wasserwirtschaft und Wasserbau, an der Bergischen Universität.

In physikalischen Modellversuchen (Maßstab 1:1) soll jetzt im Wasserbaulabor der Bergischen Uni die hydraulische Leistungsfähigkeit von standardmäßig eingesetzten Straßeneinläufen untersucht werden. „Ziel unserer Untersuchungen ist es, die hydraulischen Vorgänge des Einströmens zu erfassen, zu beschreiben und zu verbessern“, so Prof. Schlenkhoff.

www.hydro.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Andreas Schlenkhoff
Abteilung Bauingenieurwesen
Telefon 0202/439-4234
E-Mail schlenkh{at}uni-wuppertal.de