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Deutscher Botschafter aus Sambia zu Gast an der Bergischen Universität

Der Deutsche Botschafter in Lusaka/Sambia, Bernd Finke, war heute zu Gast an der Bergischen Universität. Er traf sich mit einer Gruppe Pädagogik-Studierender, die im August für drei Wochen nach Sambia reisen. In einer Gesprächsrunde informierte der Botschafter die Wuppertaler Studentinnen und Studenten über kulturelle Hintergründe des afrikanischen Landes und gab ihnen Tipps zu ihrem Aufenthalt in Sambia.

Botschafter Bernd Finke (links) beantwortete den Studentinnen und Studenten zahlreiche Fragen zu Sambia. Auf Initiative von Prof. Maria Anna Kreienbaum (2.v.l.) finden seit 2008 an der Bergischen Uni regelmäßig Seminare zum Leben und Lernen in Sambia statt.
Foto Maren Wagner

Acht Studierende und Lehrende der Bergischen Universität werden unter Leitung der Pädagogin Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum vom 1. bis 24. August in Sambia die „Sambia Summer School 2014“ durchführen. An drei Universitäten finden gemeinsame Workshops mit Studierenden aus Sambia statt. „Damit wollen wir einen intensiveren und nachhaltigeren Austausch mit der Mulungushi Universität in Kabwe, der University of Zambia in Lusaka und dem DALICE (David Livingstone College of Education) beginnen“, so Prof. Maria Anna Kreienbaum.

Der Kontakt zum Botschafter geht auf eine Initiative von Ronja Pillmann, Master-Studentin an der Bergischen Uni, zurück, die im Anschluss an die Sambia Summer School noch ein Praktikum in Sambia absolvieren wird.

Mehrere Studierende werden im Rahmen der Sambia Summer School ihre Forschungsfragen verfolgen: So untersucht eine Studentin das Geschlechterverhältnis, eine andere geht der Frage nach, inwieweit die Gabetheorien – also das Verhältnis von Geben, Nehmen und der daraus entstehenden Verpflichtung – in Sambia gültig sind. Neben Ronja Pillmann wird noch ein weiterer Student seinen Aufenthalt für ein Praktikum bei einer Nichtregierungsorganisation in Sambia verlängern.

Auf Initiative von Prof. Maria Anna Kreienbaum finden seit 2008 an der Bergischen Universität regelmäßig Seminare zum Leben und Lernen in Sambia statt. Die Pädagogin war bereits mehrfach mit Lehramtsstudierenden auf Studienreise in Sambia, bei denen die angehenden Lehrerinnen und Lehrer interessante Einblicke in das sambische Bildungssystem und seine Herausforderungen erhielten.

Die Sambia Summer School 2014 wird unter anderem aus dem Fonds für Internationales der Bergischen Universität und dem Evangelischen Entwicklungsdienst/Brot für die Welt finanziell unterstützt.

www.lusaka.diplo.de
www.sambia.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum
Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften
Telefon 0202/439-3328, E-Mail kreienbaum{at}uni-wuppertal.de