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Arbeitsfähigkeit nachhaltig sichern:
WAI-Netzwerk-Team der Bergischen Universität veranstaltet erfolgreiche Konferenz in Berlin

Die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit – vor allem älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – gehört zu den wohl größten Herausforderungen für Unternehmen und Politik. Die Altersstrukturen in den Unternehmen wandeln sich und Fachkräfte werden knapper. Was in Unternehmen getan werden kann, damit Beschäftigte so lange wie möglich arbeiten können und wollen, wurde auf der dritten WAI-Konferenz diskutiert, die Anfang der Woche in Berlin stattfand. Veranstalter war das WAI-Netzwerk an der Bergischen Universität in Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin.

Wollen Arbeitsfähigkeit nachhaltig sichern (v.l.n.r.) Daniela Borchart (WAI-Team Bergische Uni), Referent Dr. Jürgen Tempel, Laura Mathiaszyk (WAI-Team Bergische Uni), Referent Prof. Juhani Ilmarinen, Referent Alexander Frevel, Melanie Ebener und Jana Reuter (beide WAI-Team Bergische Uni).

In Vorträgen, Workshops und Posterpräsentationen informierten sich über 100 Gäste aus Wissenschaft und Praxis über den Fragebogen „Work Ability Index“ (WAI) und seine verschiedenen Einsatzformen im Gesundheitsmanagement und der Arbeitsforschung weltweit. Prof. Juhani Ilmarinen vom Finnish Institute of Occupational Health – unter dessen Leitung der Fragebogen vor 30 Jahren entwickelt und etabliert wurde – stellte Weiterentwicklungen des Verfahrens vor.

Auch über die Zukunft des WAI-Netzwerks wurde diskutiert. „Das WAI-Netzwerk ist heute die Zentrale für zahlreiche Aktivitäten und Projekte zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in Deutschland, hier laufen die Fäden der über 1.600 WAI-Netzwerkmitglieder zusammen“, sagt Melanie Ebener vom WAI-Netzwerk. Diese Plattform solle erhalten bleiben, so die klare Meinung der Konferenzteilnehmer. Der Erfahrungsaustausch sei für Praktiker sehr wertvoll, um im eigenen Betrieb erfolgreich und systematisch die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter zu unterstützen.

Das WAI-Netzwerk an der Bergischen Universität Wuppertal wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit unter dem Motto „Zukunft sichern, Arbeit gestalten“ finanziell gefördert.

www.arbeitsfaehigkeit.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Laura Mathiaszyk
Bergische Universität Wuppertal
Institut für Sicherheitstechnik, WAI-Netzwerk
Telefon 0202/439-3636, E-Mail wai{at}uni-wuppertal.de