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Behindertenbeauftragter Georg Beilstein im Ruhestand

20 Jahre lang setzte sich Georg Beilstein an der Bergischen Universität Wuppertal für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen ein. Als Vertrauensperson in der Schwerbehindertenvertretung und als Referent der Beratungsstelle zur Inklusion bei Behinderung und chronischer Erkrankung stand er den Beschäftigten und Studierenden der Uni mit Rat und Tat zur Seite. Nun ist Georg Beilstein in den Ruhestand verabschiedet worden.

Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch (l.) bedankte sich bei Georg Beilstein für dessen jahrelanges Engagement.

Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) vertritt die Interessen der schwerbehinderten Beschäftigten. Georg Beilstein wurde erstmals 1994 in das Gremium gewählt und beriet seitdem die Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu allen Fragen der Schwerbehinderung. Für diese Tätigkeit wurde der heute 65-Jährige von seiner eigentlichen Arbeit als Leiter der Abteilung Gefahrstoffmanagement im Dezernat für Gebäude-, Sicherheits- und Umweltmanagement freigestellt. Gemeinsam mit zwei ehrenamtlichen Vertrauenspersonen unterstützte Beilstein die Beschäftigten bei Anträgen auf Schwerbehinderung und Gleichstellung und vermittelte bei behinderungsbedingten Problemen.

Als Behindertenreferent der Bergischen Universität setzte sich Beilstein im Auftrag des Rektorats außerdem für die Belange der Studierenden mit Behinderung, chronischen Krankheiten oder psychischen Problemen ein. Seine Hauptaufgabe war die Beratung und Unterstützung von Studierenden bei Fragen und Problemen, die während ihres Studiums an der Bergischen Universität auftreten.

Wichtige Projekte seiner Laufbahn waren unter anderem die Einrichtung eines barrierefreien Lernraums auf dem Hauptcampus. Außerdem wird es bald einen sogenannten Sozialen Ansprechpartner geben, der Menschen mit Behinderung bei psychischen Problemen helfen soll. Noch kurz vor seinem Ruhestand konnte Beilstein ein weiteres Ziel umsetzen: eine neue Inklusionsvereinbarung. „Damit kommt die Bergische Universität noch mehr als bisher ihrer besonderen Verantwortung nach, behinderten bzw. gesundheitlich eingeschränkten Menschen Chancen im Berufsleben zu bieten, ihre Beschäftigung zu fördern und sie als vollwertige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu integrieren“, so Georg Beilstein.

Beilstein selbst freut sich auf seinen Ruhestand. Der Eisenbahnfan will weiterhin mit der Bahn Deutschland erkunden. Auch seine bereits pensionierte Frau scharre schon mit den Hufen, so Beilstein und er sagt weiter: „Mir wird sicher nicht langweilig werden.“

Frisch gewählter Nachfolger in der Schwerbehindertenvertretung ist Erwin Petrauskas, bisher einer der beiden ehrenamtlichen Vertrauenspersonen in der SBV. Er wird in Zukunft Beilsteins Aufgaben übernehmen.

www.sbv.uni-wuppertal.de