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Theologe Prof. Kurt Erlemann veröffentlicht neues Buch

Prof. Dr. Kurt Erlemann, Evangelischer Theologe an der Bergischen Universität, hat mit „Vision oder Illusion? Zukunftshoffnungen im Neuen Testament“ ein neues Buch veröffentlicht.

Darin beschäftigt er sich mit den eschatologischen Hoffnungen der ersten Christengenerationen. Eschatologie beschreibt die Lehre von den „Letzten Dingen“, sprich Tod, Gericht, Himmel und Hölle. Erlemann bietet eine Übersicht über die Hoffnungsbilder der neutestamentlichen Zeit. „Diese bewegen sich zwischen apokalyptischer Endzeiteuphorie und massiven Zweifeln an den biblisch-prophetischen Verheißungen und an den Hoffnungsbildern Jesu“, erklärt Prof. Erlemann. Manche Hoffnung spendende Vision sei von der Geschichte überholt worden, manches ging anders in Erfüllung als erwartet. „Das Neue Testament bezeugt die Visionen und Illusionen, denen sich die Christen hingaben“, so der Theologe weiter.

Das Buch richtet sich nicht nur an ein theologisch gebildetes Fachpublikum, sondern auch an eine interessierte Laienöffentlichkeit. Kurt Erlemann verzichtet zugunsten besserer Lesbarkeit weitgehend auf fachinterne Diskussionen. Fachbegriffe erklärt er entweder direkt oder in einem Glossar am Buchende, ein Textstellenregister erleichtert die Orientierung.

Kurt Erlemann: Vision oder Illusion? Zukunftshoffnungen im Neuen Testament. Neukirchener Theologie 2014, 235 Seiten, 19,99 Euro.

www.neukirchener-verlage.de

Kontakt:
Prof. Dr. Kurt Erlemann
Fachbereich Geistes- und Kulturwissenschaften
Telefon 0202/439-2352
E-Mail erleman2{at}uni-wuppertal.de