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OUTPUT NR. 14 erschienen

„Forschung und Transfer“ – das ist das Rahmenthema der aktuellen Ausgabe von BUW.OUTPUT. Die 14. Ausgabe des seit 2009 erscheinenden Forschungsmagazins der Bergischen Universität Wuppertal ist jetzt da.

Die Einwerbungen eines DFG-Graduiertenkollegs „Dokument-Text-Edition“ in den Geisteswissenschaften sowie einer DFG-Forschergruppe in der theoretischen Physik haben jüngst bekräftigt, dass die Bergische Universität in der für allen wissenschaftlichen Fortschritt so wichtigen Grundlagenforschung erfolgreich ist.

Auch scheinbar nicht anwendungsorientierte Forschung ermöglicht immer wieder grundlegende Innovationen, die große soziale, wirtschaftliche und technologische Umwälzungen bewirken. Abgesehen davon hat Forschung in vielen Fällen aber auch ganz unmittelbar die Praxis unseres Lebens und die Möglichkeit der Nutzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen im Blick.

Unter dem Titel „Forschung und Transfer“ präsentiert das vorliegende Heft von BUW.OUTPUT eine Auswahl von Projekten, die an praktischen Problemen ansetzen und die mehr oder minder direkt die Anwendung von Forschung im Zeitalter der dritten Industriellen Revolution betreffen. Beispielhaft vorgestellt wird ein bunter Reigen von Themen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen.

Die faszinierenden Möglichkeiten der Simulation im weiten multiphysikalischen Feld der Mehrphasenströmungen werden ebenso erläutert (Prof. Dr. Ing. Uwe Janoske und Markus Bürger, „Alles fließt – Wie Strömungsmechanik sichtbar wird“) wie die Bemühungen, die Chemie von Feuer und Rauch zum Zwecke eines erhöhten Brandschutzes besser zu verstehen (Prof. Dr. Roland Goertz, „Feuer und Flamme – Chemie des Feuers und des Brandrauchs“).

Weitere Vorhaben gelten der Frage, wie sich eine immer noch auf Ressourcenverbrauch und Funktionstrennung ausgerichtete Stadt- und Raumentwicklung überwinden lässt (Prof. Klaus Overmeyer, „Nospolis – Räume gemeinsamer Zukünfte“); sie begleiten den Weg in die Gigabitgesellschaft der Zukunft (Prof. Dr. Heinz-Reiner Treichel, Monika Gatzke und Dr. Michael Krause, „Die Flankierung des Weges in die Gigabitgesellschaft“) und versuchen, die in einer beschleunigten Welt notwendige kontinuierliche Weiterentwicklung der Kompetenz von Mitarbeitern auch angesichts unterschiedlicher Betriebsstrukturen und Anforderungen zu ermöglichen (Prof. Dr. Gabriele Molzberger, „iLInno – informelles Lernen als Innovationsmotor“).

Mit einem verkehrswissenschaftlichen Projekt, das die Folgen der B 7-Sperrung in Wuppertal untersucht, wird überdies ein regionales Thema von großer Bedeutung angesprochen (Prof. Dr.-Ing. Bert Leerkamp und Dipl.-Ing. Olivia Spiker, „Verhaltenselastizität im Verkehr – Reallabor B 7-Sperrung“). Ein weiterer, programmatischer Beitrag legt dar, in welcher Weise sich unsere Universität nicht nur zum Transfer von Forschung, Wissen und Personen im Allgemeinen, sondern auch zu zivilgesellschaftlichem Engagement verpflichtet sieht (Prof. Dr.-Ing. Anke Kahl und Dr. Peter Jonk, „Vom klassischen Transfergedanken zur Third Mission – die Transferstrategie der Bergischen Universität“).

Neben Neuigkeiten aus der Welt der Forschung bietet das Heft schließlich ein Kurzporträt des noch jungen und gleichwohl schon sehr erfolgreich arbeitenden interdisziplinaren Zentrums für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent) (Prof. Dr. Maria Behrens und Miriam Venn, „TransZent – Interdisziplinäres Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit“).

www.buw-output.de