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Wuppertaler Philosoph Prof. Klaus Held wird 80

Professor Dr. Klaus Held, ehemaliger Prorektor der Bergischen Universität und „Gründungsvater“ des Faches Philosophie an der Wuppertaler Hochschule, wird am 1. Februar 80 Jahre alt. Durch seine Forschungs- und Lehrtätigkeit auf dem Feld der von Edmund Husserl begründeten philosophischen Fachrichtung der Phänomenologie – zu deren bekannten Vertretern auch Martin Heidegger gehörte – wurde Wuppertal zu einem international renommierten Zentrum der phänomenologischen Forschungen.

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Prof. Held hat eine große Zahl von Forschungsgästen und Doktoranden aus allen Kontinenten an die Bergische Universität geholt, die er mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreute. Er veröffentlichte zahlreiche, in 18 Sprachen übersetzte Schriften zur Phänomenologie, zum antiken Denken und zur politischen Philosophie.

Held war Gastprofessor an Universitäten in Nord- und Südamerika, Japan, China und Korea. 1992 gründete er das erste von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte „Graduiertenkolleg“, eine besondere Form der Doktorandenförderung, an der Bergischen Universität.

Held wurde über die Fachkreise hinaus bekannt durch seinen in mehreren Auflagen und Sprachen erschienenen philosophischen Mittelmeer-Reiseführer „Treffpunkt Platon“. Für seinen Beitrag zum Brückenschlag zwischen den Kulturen wurde er 2002 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch betonte in seinem Glückwunschschreiben an Prof. Held: „Nicht vergessen ist natürlich all das, was Sie als herausragender Wissenschaftler, als Prorektor und in anderen Funktionen für unsere Universität geleistet und auch strukturell vorangebracht haben. Ein solcher Festtag gib Anlass, dessen zu gedenken und die anhaltende Dankbarkeit ‚Ihrer‘ Hochschule für all dies zu erneuern.“