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Lehrstuhl für Sportmedizin ist Untersuchungszentrum
für Olympia-Athleten und deutschen Hochleistungssport

Auch in den kommenden Jahren ist der Lehrstuhl für Sportmedizin an der Bergischen Universität Wuppertal ein Sportmedizinisches Untersuchungszentrum des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Prof. Dr. Dr. Thomas Hilberg und sein Team führen die sportmedizinischen Gesundheitsuntersuchungen der Bundeskaderathleten durch, die nur in speziell akkreditierten Untersuchungszentren erfolgen dürfen. Das dazugehörige Lizenzverfahren wurde Ende November im Rahmen der 32. DOSB-Tagung „Sportmedizin im Spitzensport“ in Frankfurt abgeschlossen. Dem Lehrstuhl wurde die Lizenz für den Zeitraum 2017 bis 2020 erteilt. „Das Untersuchungszentrum am Lehrstuhl hat sich im Bereich des absoluten Hochleistungssports fest etabliert“, sagt Hilberg.

Prof. Dr. Dr. Thomas Hilberg Klick auf das Foto: Größere Version

„Gesundheit ist die unabdingbare Voraussetzung für sportliche Höchstleistung. Zur Wahrung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit der Aktiven gehören präventiv ausgerichtete sportmedizinische Untersuchungen“, heißt es im DOSB-Konzept zum sportmedizinischen Untersuchungs- und Betreuungssystem. Der sportmedizinischen Betreuung komme zudem im Kampf gegen Doping eine besondere Verantwortung zu.

„Ärztinnen und Ärzte sind in der Untersuchung und Betreuung von Leistungssportlerinnen und -sportlern wichtige Vertrauenspersonen. Sie stehen für eine umfassende sportmedizinische Versorgung zur Gesunderhaltung der Aktiven, ohne dass diese zu unerlaubten Wirkstoffen und Methoden zur Leistungsmanipulation greifen. Der Deutsche Olympische Sportbund legt aus diesem Grund besondere Maßstäbe an Ärztinnen und Ärzte an“, so das Konzept weiter.

Mit Eintritt in den Bundeskader werden sportmedizinische Gesundheitsuntersuchungen für die Aktiven der geförderten Sportarten als Grunduntersuchung einmal jährlich durchgeführt. Diese Untersuchungen dienen laut DOSB dazu, die Eignung sowie die Belastbarkeit der Athleten festzustellen, die Leistungsfähigkeit durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen, Anomalien, akuter Sportverletzungen und beginnender Sportschäden zu erhalten sowie bleibende Sportschäden abzuwenden.

Die Angebote des Lehrstuhls in seiner sportmedizinischen Ambulanz stehen aber nicht nur Leistungsportlern offen. Auch Freizeit- und Breitensportler bis hin zu Patienten mit internistischen und orthopädischen Erkrankungen können sich in der Ambulanz vorstellen, beraten und behandeln lassen.

„Hier haben wir ein sehr breites Spektrum, zumal die richtige Bewegung als Medikament für jeden gesunden wie auch kranken Menschen gesehen werden kann“, so Hilberg.

www.sportmedizin.uni-wuppertal.de

Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Thomas Hilberg  
Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
Telefon 0202/439-5911
E-Mail hilberg{at}uni-wuppertal.de