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Förderung von Lehrernachwuchs in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern

Um die Nachwuchsförderung von Lehrpersonal in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) geht es im MiLeNa-Projekt, das jetzt mit einer Auftaktveranstaltung in den zweiten Jahrgang an der Bergischen Universität Wuppertal gestartet ist. Vergangene Woche fand das ganztägige Treffen der Projektbeteiligten statt, bei dem 17 ausgewählte Schülerinnen und Schüler zusammen mit Physikdidaktikern der Bergischen Universität und mit Unterstützung der AG Physikdidaktik der Ruhr-Universität Bochum Kriterien für guten naturwissenschaftlichen Unterricht erarbeiteten.

Marc Müller (vorne links) und Dr. Rainer Wackermann (hinten rechts) mit den Schülerinnen und Schülern des neuen Jahrgangs.
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MiLeNa (MINT-Lehrkräfte-Nachwuchs) ist ein Programm zur MINT-Lehrkräftenachwuchsförderung, das von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung gefördert und vom MINT-EC-Verein in Zusammenarbeit mit verschiedenen Universitäten der Region durchgeführt wird.

„Ziel von MiLeNa ist es, interessierte und qualifizierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe frühzeitig für ein MINT-Lehramtsstudium und eine spätere Tätigkeit als MINT-Lehrkraft zu gewinnen“, erklärt Marc Müller, einer der Projektleiter an der Bergischen Universität. Dazu werden von teilnehmenden Projektschulen interessierte und qualifizierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgewählt, die sich selbst in Lehrsituationen im MINT-Bereich, etwa mit Schülern aus der Unterstufe, unter Begleitung erproben können. Ergänzend finden zum Beispiel Schüleraustausche und universitäre Workshops statt.

Beim Projekttreffen an der Bergischen Universität nahmen 17 ausgewählte Oberstufenschülerinnen und -schüler von drei Gymnasien aus Hagen, Wesel und vom St. Anna-Gymnasium in Wuppertal teil.

„Es wurde deutlich, dass die Schüler sehr genaue, eigene Vorstellungen von gutem Unterricht haben, die zum überwiegenden Teil deckungsgleich mit der Literaturlage sind, und dass die Schüler über konkrete Umsetzungsideen für den MINT-Bereich verfügen. Diese Ideen werden nun im Rahmen der Projektarbeit weiter verfolgt“, sagt Dr. Rainer Wackermann, Akademischer Rat in der AG Physikdidaktik der Ruhr-Universität und Habilitant bei Dr. Johannes Grebe-Ellis, Professor für Physik und ihre Didaktik an der Bergischen Universität.

Gleichzeitig konnte der erfolgreiche Abschluss des ersten Projektjahrgangs 2014-16 an der Bergischen Universität gefeiert werden, an dem die Wuppertaler AG Physik und ihre Didaktik ebenfalls beteiligt war. Die 18 Schülerinnen und Schüler erhielten ihre Abschlusszertifikate und befinden sich nun auf dem Weg zum Abitur.

Kontakt:
Marc Müller
AG Physik und ihre Didaktik der Bergischen Universität
Telefon 0202/439-2610
E-Mail m.mueller{at}uni-wuppertal.de

Prof. Dr. Johannes Grebe-Ellis
Leiter der AG Physik und ihre Didaktik der Bergischen Universität
Telefon 0202/439-2610
E-Mail grebe-ellis{at}uni-wuppertal.de