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Erstsemester auf Wohnungssuche:
Das Hochschul-Sozialwerk sucht dringend Privatzimmer

Im letzten Wintersemester kletterten die Studierendenzahlen an der Bergischen Universität Wuppertal erstmals auf über 22.000. Im Hinblick auf die Nachfrage nach Studierendenwohnungen rechnet das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal (HSW) auch für das kommende Wintersemester mit einer angespannten Lage. Alle 1085 Appartements in den mit zehn Architekturpreisen ausgezeichneten Studierendenwohnheimen sind schon so gut wie vermietet. Zusätzlich sind 463 Bewerber online auf der Warteliste des Studentenwerks registriert – und täglich kommen neue hinzu.

Wohnheim Albert-Einstein-Straße 4-12.
Foto HSW

Im Unterschied zum Vorjahr gibt es weniger freie Plätze für Erstsemester. „In normalen Jahren kann ein Drittel der Wohnheimplätze neu vermietet werden. Durch die Modernisierung der fünf Wohnheime an der Albert-Einstein-Straße 4-12 im letzten Jahr haben dort aber noch alle 246 Mieter ‚frische‘ Mietverträge“, erklärt HSW-Geschäftsführer Fritz Berger. „Bis zum Semesterstart rechnen wir mit bis zu 750 Wohnungssuchenden. Dem stehen derzeit aber nur 76 Zimmer- oder Wohnungs-Angebote von privaten Vermietern gegenüber“, so Berger weiter.

Am stärksten nachgefragt werden hier vor allem Einzel- oder Doppelappartements. „Größere Wohnungen sind schwerer ‚an den Mann‘ zu bringen. Das sehen wir daran, dass diese in der Regel länger in unserer online-Datei stehen, bis sich dafür Mieter finden“, sagt Fritz Berger. Der Grund liege auf der Hand: Gerade Erstsemester, ob aus dem In- oder Ausland, hätten am Anfang noch nicht genügend Kontakte, um mit Kommilitonen gemeinsam eine komplette Wohnung anzumieten. Außerdem stünden Wohngemeinschaften bei den angehenden Bachelor-Absolventen nicht mehr ganz oben auf der Wunschliste.

Auf der Website http://hochschul-sozialwerk-wuppertal.de/wohnen/privatzimmer.html können Vermieter ihre Angebote eintragen und wohnungssuchende Studierende passende Angebote finden.

Ob Angebot und Nachfrage tatsächlich aufeinander abgestimmt sind, darum kann sich das Wuppertaler Studentenwerk bei Bedarf auch aktiv kümmern. Geschäftsführer Fritz Berger: „Wir können Eigentümer beraten, was die Studierenden brauchen. Die Angebote privater Vermieter können von uns begangen und begutachtet werden, um konkret über die Wohnung informiert zu sein. So wissen wir, welche Studenten bei wem am besten Aufnahme finden.“.

Bereits vor Jahren hat das Hochschul-Sozialwerk das Programm „Wohnen: für Hilfe“ entwickelt. „Wir gehen davon aus, es gibt in Wuppertal Menschen, die über freien Wohnraum verfügen, sich über Hilfe im Alltag freuen würden – und sich vorstellen können, mit einem jungen Menschen unter einem Dach zu leben. Und es gibt sicher Studierende, die kostengünstig wohnen möchten – und dafür bereit sind, den Wohnraumanbieter im Alltag zu unterstützen“, erklärt der Geschäftsführer des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal. Mit dem Konzept „Wohnen: für Hilfe“ hat das Hochschul-Sozialwerk eine Plattform geschaffen, damit beide Seiten zu einander finden.

Weitere Informationen unter http://hochschul-sozialwerk-wuppertal.de/wohnen/wohnen-fuer-hilfe.html