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Inklusion gemeinsam gestalten: Forschungsprojekt bringt Lehrkräfte verschiedener Grundschulen zusammen

Unterricht so gestalten, dass auch Schülerinnen und Schüler mit herausfordernden Verhaltensweisen teilhaben können und möglichst wenige Störungen entstehen – das sollen Lehrkräfte im Projektverlauf durch Fortbildungen lernen, die Forscherinnen und Forscher der Bergischen Universität Wuppertal und der Universität Köln gemeinsam entwickeln. Das Besondere: Im Rahmen der Qualifizierung sollen Lehrkräfte aus Grundschulen mit Lehrkräften für sonderpädagogische Förderung zusammenarbeiten.

Das PARTI-Projektteam: Johanna Krull, Katharina Neroznikova, Jun.-Prof. Dr. Dr. Kai Kaspar, Timo Lüke, Prof. Dr. Conny Melzer, Prof. Dr. Johannes König, Markus Spilles, Prof. Dr. Michael Grosche, Prof. Dr. Kathrin Fussangel, Prof. Dr. Friedrich Linderkamp und Prof. Dr. Christian Huber (v.l.). Es fehlen: Prof. Dr. Cornelia Gräsel, Prof. Dr. Thomas Hennemann und Dr. Sarah Strauß.

„Von diesem Modell erwarten wir einen sogenannten Expertise-Transfer: Die einen sollen mehr über Teilhabebarrieren und Fördermethoden lernen, die anderen von der starken fachdidaktischen Expertise der Kolleginnen und Kollegen profitieren“, fasst Projektleiter Prof. Dr. Michael Grosche die Zielsetzung zusammen. Sollten diese Fortbildungen gut angenommen werden und auch effektiv funktionieren, so der Wissenschaftler vom Institut für Bildungsforschung der Bergischen Universität weiter, stände das entsprechende Material auch anderen Schulen zur Verfügung.

Die ersten Fortbildungen zu dem neuen Inklusionsmodell sollen in etwa einem Jahr starten. Einige Grundschulen, die sich daran beteiligen wollen, stehen bereits fest. Aber die Forscher sind durchaus noch auf der Suche nach weiteren Praxispartnern. Prof. Grosche: „Grundschulen aus NRW, die Interesse an einer Projektteilnahme haben, können sich gerne direkt bei uns melden.“

Das Forschungsprojekt mit dem Titel „PARTI: Partizipation und Anerkennung in Response-To-Interventionen“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es ist eingebettet in eine breit angelegte Kooperation der Universitäten Köln und Wuppertal. Zielsetzung: eine empirische Bildungsforschung zu profilieren, die klassische Fragen zu Schule und Unterricht mit solchen aus der Sonderpädagogik verbindet. „Wir freuen uns, dass dieses erste Projekt die wichtige Zusammenarbeit beider Universitäten stärken kann“, betont Prof. Dr. Johannes König vom Interdisziplinären Zentrum für empirische Lehrer*innen- und Unterrichtsforschung, der das Projekt auf Seiten der Universität Köln leitet.

www.parti-projekt.de