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Startschuss für ein neues DFG-Projekt: Einer Theorie der Korrelationsfunktionen integrabler Modelle auf der Spur

Vereinfacht ausgedrückt interessiert Prof. Dr. Hermann Boos, was die Welt im Innersten zusammenhält. „Seit Jahren beschäftige ich mich mit der mathematischen Struktur einer speziellen Klasse von Quantenfeldtheorien und Gittermodellen – sogenannten integrablen Modellen“, erklärt der Wissenschaftler der Bergischen Universität. „Ein Beispiel für eine Quantenfeldtheorie ist das Standardmodell der Elementarteilchen. Es beschreibt das Verhalten der einfachsten und kleinsten bekannten Teilchen in der Natur als Folge fundamentaler Wechselwirkungen zwischen diesen Teilchen.“ Ziel seines gerade gestarteten Forschungsprojektes ist es, eine allgemeine Theorie der Korrelationsfunktionen integrabler Modelle zu entwickeln. Gefördert wird „Universelle Funktionalgleichungen für Spektrum, Thermodynamik und Korrelationsfunktionen integrabler Gittermodelle“ mit 145.800 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Im Zentrum des Projektes stehen stark vereinfachte Modellsysteme, für die Methoden zur exakten und effizienten Berechnung von Korrelationsfunktionen lokaler Operatoren entwickelt werden sollen. Prof. Dr. Boos: „In Vorarbeiten haben wir gezeigt, dass die Korrelationsfunktionen lokaler Operatoren im Heisenbergmodell durch eine sogenannte versteckte Fermionische Struktur bestimmt sind. Diese Erfahrung wollen wir nutzen, um universelle Funktionalabgleichungen auch für andere Modelle herzuleiten und der Frage nachzugehen, ob für diese ähnliche versteckte algebraische Strukturen existieren.“


Kontakt:
Prof. Dr. Hermann Boos
Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften
Fachbereich Mathematische und Theoretische Physik
Telefon 0202/439-3520
E-Mail hboos{at}uni-wuppertal.de