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Digitalisierungsoffensive:
Das Land NRW fördert Hochschulprojekte mit jährlich 50 Millionen Euro zusätzlich

Nordrhein-Westfalen will sowohl die IT-Infrastruktur als auch die digitale Lehre an Hochschulen weiter ausbauen. Zu diesem Zweck stellt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bis 2021 jährlich zusätzlich 50 Millionen Euro zur Verfügung. Zu den geförderten Vorhaben zählen auch Projekte, an denen die Bergische Universität Wuppertal beteiligt ist.

Foto: Colourbox

Hinter hm4mint.nrw verbirgt sich ein modularisierter Online-Kurs für Höhere Mathematik. Gedacht ist er für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure. Er wird curricular an den teilnehmenden Hochschulen verankert und gegenseitig anerkannt.

Eine andere thematische Ausrichtung hat das Projekt AdeLeBK.nrw. In seinem Rahmen entstehen E-Learning-Module für Maschinenbau- und Elektrotechnik in den Lehramtsstudiengängen für das Lehramt an Berufskollegs. Sie werden ein integratives und adaptives Lernen ermöglichen und allen NRW-Hochschulen mit diesen Fachrichtungen zur Verfügung stehen.

Die Medienkompetenz von Studierenden wie Lehrenden weiterzuentwickeln ist Ziel des gleichnamigen Projektes. Geplant ist u.a. ein E-Learning-Kurs zum Selbstlernen sowie zum Einsatz in der Präsenzlehre. Ein Schwerpunkt ist die „Data Literacy Education“ – also zum Beispiel das Training der Fähigkeit, große Datenmengen digital zu analysieren und die entsprechenden Ergebnisse kritisch zu beurteilen.

Um den Ausbau der digitalen Infrastruktur dreht sich das Projekt hpc.nrw. Es schafft die Voraussetzung für ein niederschwelliges Trainings-, Beratungs- und Coaching-Angebot. Dadurch sollen Hochleistungsrechen- und Speicheranlagen effektiv und effizient genutzt sowie frisch graduierte und promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt werden.

Im Rahmen von CRIS.NRW werden die NRW-Hochschulen auf die Implementierung des vom Wissenschaftsrat definierten Kerndatensatzes Forschung und die Einführung von Forschungsinformationssystemen (FIS) an den Hochschulen vorbereitet.

Weitere Informationen sind der Pressemitteilung des Ministeriums zu entnehmen.