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Barrierefreiheit im öffentlichen Raum:
Stadt und Uni trafen sich zum Erfahrungsaustausch

Der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch voller Barrieren. Es gilt, diese gemeinsam abzubauen. Zu diesem Schluss kamen Sandra Heinen, Behindertenbeauftragte der Stadt Wuppertal, und Erwin Petrauskas, Vertrauensperson und Beauftragter für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der Bergischen Universität, bei einem Treffen im Februar. Sie kommen regelmäßig zusammen, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen.

Erwin Petrauskas und Sandra Heinen
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Foto: Birgit Dölz

Eines ihrer Themen: die aktuelle Situation der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Sie sei – so die Meinung der beiden Fachkräfte – in vielen Bereichen noch nicht im vollen Umfang gegeben. Zum Beispiel sei es nicht selbstverständlich, dass öffentlich zugängliche Gebäude auch umfassend barrierefrei ausgebaut seien. Zusätzliche Sorge bereitet ihnen in diesem Zusammenhang die neue Landesbauordnung mit ihren vielfältigen Ausnahmetatbeständen.

Darüber hinaus teilten Sandra Heinen und Erwin Petrauskas die Beobachtung, dass Menschen mit Behinderung trotz guter Konjunktur der Zugang in Arbeit länger und häufiger verwehrt bleibe. Deshalb sei es eine wichtige Aufgabe, Vorurteile abzubauen und Verantwortungsträger zu sensibilisieren. „Nur so kann das Recht von Menschen mit Behinderungen, gleichberechtigt an Bildungsangeboten, am Arbeitsmarkt und auch am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, auch umgesetzt werden“, lautete ihre Botschaft.