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„Gewerbe in der Stadt“ – Studierende präsentieren Konzepte zum Thema urbane Produktion

Neue Gewerbestandorte wurden in den vergangenen Jahrzehnten häufig am Stadtrand erschlossen. Für bestimmte Wirtschaftsbereiche könnten zukünftig jedoch innerstädtische Gewerbegebiete das bestmögliche Arbeitsumfeld bieten. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „GiS: Gewerbe in der Stadt – Wandel im Bestand“ beschäftigt sich das Lehrgebiet Ökonomie des Planens und Bauens an der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Hafen City Universität Hamburg seit 2016 mit der Analyse dieses Transformationsprozesses. Konzepte zur aktiven Umsetzung der Ergebnisse werden am 28. März ab 12.30 Uhr in der Gewerbeschulstraße 72-78, Eingang Ferdinand-Thun-Str. 29, in Wuppertal vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.

Schaubild: Stadtaffine Branchen als Elemente der Urbanen Produktion.
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Das Wuppertaler Projektteam unter der Leitung von Prof. Dr. Guido Spars untersucht vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Stadtentwicklung schwerpunktmäßig den Bereich und die Bedeutung der urbanen Produktion. Dies erfolgt anhand der Auswertung von Literatur und Daten zum aktuellen Forschungsstand sowie durch Trend- und Branchenanalysen. „Die hierbei generierten Ergebnisse sind die Grundlage für eine Typisierung speziell von Standorten urbaner Produktion“, erklärt Prof. Spars. Verschiedene Flächen können so hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken analysiert werden. In einem weiteren Schritt geht es darum, vor Ort geeignete Gebiete zu identifizieren, um im Rahmen lokaler Fallstudien Transformationskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. So soll auch der direkte Bezug zur Praxis hergestellt werden.

Planungsgebiet für das Pilotprojekt in Wuppertal ist die Gewerbeschulstraße 72-78. „Der Standort liegt teilweise brach, teils herrscht hier produzierender Betrieb“, beschreibt Prof. Spars. Im Modul Immobilienwirtschaft und Projektentwicklung erarbeiteten Master-Studierende der Bergischen Uni entsprechende Konzepte zur zukünftigen Ausrichtung, die sie am 28. März in der Zeit von 12.30 bis 16.15 Uhr direkt vor Ort präsentieren. Zu den geladenen Gästen gehören Akteurinnen und Akteure aus Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Hochschulen, Architekturbüros und Unternehmen, der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammer und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt als Projektträger. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine von Prof. Spars moderierte Podiumsdiskussion mit dem Titel „Urbane Produktion – Neue Perspektiven für die Gewerbeschulstraße in Wuppertal“.

Termin: 28.03.; Uhrzeit: 12.30 bis 16.15 Uhr; Ort: Ferdinand-Thun-Str. 29, 42289 Wuppertal.