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Heinrich-Hertz-Stipendiat zu Gast an der Bergischen Universität

Der Anlass ist ein Forschungsprojekt an der Grenze zwischen Unterwasserakustik und angewandter Mathematik: Von Oktober bis Dezember 2019 ist Dr. Pavel Petrov vom Pazifischen Ozeanlogischen Institut der Universität Wladiwostok (Russland) zu Gast in Wuppertal. Unterstützung erhalten die Beteiligten von der Heinrich Hertz-Stiftung, die eine Förderung des russischen Wissenschaftlers für die Dauer seines Aufenthaltes kürzlich zugesagt hat.

Dr. Pavel Petrov

Gemeinsam mit dem Wuppertaler Mathematiker Prof. Dr. Matthias Ehrhardt wird Dr. Petrov am Projekt „Weitwinkelmodus Parabolische Gleichungen in der Unterwasserakustik: Herleitung und numerische Lösungen“ arbeiten. „Unser Ziel ist es, neueste Multiskalen-Methoden zur Modellierung und Ausbreitung von Unterwasserschall zu entwickeln und zu implementieren, um Probleme bei der Schallausbreitung im Flachwasser zu lösen“, fasst Prof. Ehrhardt das Vorhaben zusammen.

Die Heinrich Hertz-Stiftung Stiftung fördert Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus NRW im Ausland sowie ausländische Wissenschaftler, die in NRW forschen wollen. „Interessanterweise besteht bei diesem Projekt ein enger Zusammenhang zu den Arbeiten von Heinrich Hertz. Die Ergebnisse können gleichermaßen auch für die Modellierung der Radiowellenausbreitung in der Atmosphäre verwendet werden. Die Theorie dieser Radiowellen stammt ursprünglich aus den Werken von Heinrich Hertz, dem im Jahre 1888 der experimentelle Nachweis dieser Wellen gelang“, so Ehrhardt weiter.

http://www-amna.math.uni-wuppertal.de/~ehrhardt/Projects/WAMPUS.html

http://www.heinrich-hertz-stiftung.de

Kontakt:
Prof. Dr. Matthias Ehrhardt
Arbeitsgruppe Angewandte Mathematik und Numerische Analysis
Telefon 0202/439-3361
E-Mail ehrhardt{at}uni-wuppertal.de