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Bergische Universität unterstützt Kurt Gödel Preis 2019 // Einsendeschluss verlängert!

Kurt Gödel (1906-1978) war ein österreichischer Mathematiker und Philosoph. Als vielseitiger Denker wurde er vor allem durch seine Beiträge in der mathematischen Logik bekannt („Unvollständigkeitssätze“). 2016 gründete sich in Berlin der Kurt Gödel Freundeskreis, der jetzt zum ersten Mal den Kurt Gödel Preis ausgeschrieben hat – unterstützt von der Bergischen Universität Wuppertal. Ziel des Essaywettbewerbs ist die Förderung antireduktionistischen Wissens in Natur- und Geisteswissenschaften. Der Preis wird für die beste Frage vergeben, die Reduktionisten beantworten müssten, dies jedoch nicht können und warum. Er ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 30. September.

Der Essay-Wettbewerb knüpft an einem besonderen Motiv des Gödelschen Denkens an: der Kritik am Reduktionismus. Reduktionismus ist je nach Geltungsbereich eine philosophische oder naturwissenschaftliche Lehre, nach der ein System durch seine Einzelbestandteile vollständig bestimmt wird. Ziel des Kurt Gödel Freundeskreis ist, das wissenschaftliche Werk des Logikers, Mathematikers und Philosophen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Besonders seine Berechnungen zur einsteinschen Relativitätstheorie und den sich daraus ergebenden Konsequenzen hinsichtlich des Zeitbegriffs.

Die eingereichten Essays sollen einen Mindestumfang von 4000 Zeichen (mit Leerzeichen) haben und können nur in Deutsch oder Englisch verfasst werden. Einsendeadresse: goedel-preis{at}gmx.de.

Ansprechpartner an der Bergischen Universität ist der Physiker Dr. Oliver Passon (Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften), Telefon 0202/439-2490, E-Mail passon{at}uni-wuppertal.de.

Nähere Informationen zum Kurt Gödel Preis 2019 unter https://kurtgoedel.de/.