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Videobotschaft des Rektors an alle Mitglieder der Bergischen Universität vor dem Start in das Sommersemester 2021

Wie schon im vergangenen Jahr wendet sich der Rektor der Universität Wuppertal, Prof. Dr. Lambert T. Koch, vor dem Start ins Sommersemester 2021 an alle Studierenden, Lehrenden und Unterstützenden in den verschiedenen Einrichtungen der Hochschule einschließlich der Verwaltung.

Die Grußbotschaft ist als Video hier abrufbar.*

Im Mittelpunkt der Botschaft des Rektors steht ein Ausblick auf das neue Semester. Professor Koch zeigt Verständnis für Studierende, die sich nichts sehnlicher wünschten als wieder ein lebendiges Campus-Leben vor Ort. So verweist er auf einen aktuellen Spiegelartikel, der unter der Überschrift „Studierendenproteste in der Pandemie: Sie wollen wieder an die Uni“ über die Situation von Betroffenen berichtet. Viele Studierende litten in beengten Wohnverhältnissen unter dem „Social Distancing“ – bis hin zu Depressionen. Besonders für diese halte die Bergische Universität psychologische Unterstützung bereit.

Zugleich gäbe es aber auch Studierende, die die Hochschulleitung bäten, zunächst im Online-Studienmodus zu verbleiben. Zu Recht hätten sie angesichts der aktuellen dritten Pandemiewelle Bedenken, sich und andere durch zu viel Präsenz zu gefährden.

Die Bergische Universität höre all diese widerstreitenden Stimmen zwischen „Schließen und Öffnen“ bzw. „Online und Präsenz“. Sie nehme die dahinterstehenden Wünsche und Bedenken ernst. Wie bislang schon gehe es ihr darum, auch im Sommersemester ein Studienangebot bereitzustellen, mit dem möglichst wenige Studierende Studienzeit verlören, ohne zugleich Menschen mehr als verantwortbar zu gefährden.

Angestrebt werde daher ein „Flexibles Hybridsemester“. D.h. die ersten Wochen müssten angesichts der noch hohen Infektionszahlen zum Schutz von Lehrenden und Studierenden erneut überwiegend mit Online-Lehre gestaltet werden (im Winter waren ca. 98 % aller Lehrveranstaltungen online). Trotzdem sollten unter strenger Einhaltung aller Vorschriften und der Bereitstellung von Corona-Tests in ganz geringem Umfang kleine Präsenzveranstaltungen angeboten werden – dort, wo Präsenz für die Lernzielerreichung unerlässlich sei. Darunter fielen etwa verpflichtende Laborpraktika, Werkstattkurse, musikpraktische Übungen und ähnliches.

Der Ausdruck „flexibles Hybridsemester“ solle aber zugleich darauf verweisen, dass es im Zuge einer Krisenentspannung im Laufe des Semesters möglich werden könnte, vorsichtige Öffnungen zuzulassen. Eine solche allmähliche Öffnung würde mit Blick auf die nötigen Umstellungsprozesse rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Am Ende seiner Grußbotschaft dankt Professor Koch allen, die nun schon ein ganzes Jahr lang Studieren unter schwierigen Bedingungen möglich machten. Es hätten kaum Veranstaltungen gestrichen werden müssen. Und auch die Prüfungen hätten weitestgehend stattgefunden, so dass Studierende ihr Studium ohne größere Verzögerung durchziehen könnten. In der jetzt zu Ende gehenden Prüfungsphase hätten Dreiviertel der Modulabschlussprüfungen online durchgeführt werden können. Was die Präsenzklausuren in größeren Hallen anbeträfe, so habe man seitens der Gesundheitsämter über die gesamte aktuelle Prüfungsperiode hinweg überhaupt nur drei Voranfragen gehabt. Wobei man dort im Nachgang jeweils zu der Einschätzung gekommen sei, dass im Klausurkontext kein weiterzuverfolgendes Risiko bestanden habe. Überhaupt seien in dem einen Jahr Pandemie an der Bergischen Universität prozentual viel weniger Positivfälle zu verzeichnen gewesen als im gesellschaftlichen Durchschnitt. Auch dies nehme die Hochschulleitung dankbar zur Kenntnis.

Den Text der Videoansprache zum Nachlesen finden Sie hier.

* Das Video wurde am 31. März 2021 aufgenommen.